Heft 
(1861) 12 12
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kleidern müßig vor den Thüren der Holzhäuſer, wogegen draußen vor den weißen Wohnungen des nächſten Dorfes ſtämmige Serben arbeiten, Bulgaren auf den Aeckern pflügen, oder ſchlanke Magyaren in ſauſendem Galopp auf klapperndem Wagen hinaus nach der Pußte jagen. Damit das Land aber neben dem Reichthum an irdiſchen Schätzen auch unter weiſen Herrſchern der höheren Güter nicht entbehre, gewann der Türken⸗ und Fran⸗ zoſenbeſieger Prinz Eugen bei Zenta einen ſeiner ſchönſten Triumphe.

Banater Bauern.

Der Name Banat bedeutet urſprünglich Grenz⸗

oder Markgrafſchaft. In den langen Türkenkriegen tummelten ſich nur zu oft die Reiterſcharen der Türken und Ungarn in blutigem Kampfe auf den weiten Gras⸗ und Getreideehenen der Theißländer, ein Ban ſtand als beſonderer Schutzbeamter dieſem Gebiete vor. Doch nur die ſtarke Hand der habsburgiſchen Kaiſer vermochte das ſegenſtrotzende Land vor den Glaubensfeinden genügend zu ſchirmen; dafür hing es auch mit hin⸗ gebender Treue am Kaiſerhauſe, ward deßhalb 1849

von Ungarn getrennt, und mit der ſerbiſchen Woiwo⸗ dina zu einem beſonderen Kronland von etwas über 544 Quadratmeilen und mit mehr denn Million Einwohner vereinigt.

Das Banat bildet größtentheils eine faſt wage⸗ rechte Ebene, denn außer dem weidereichen Plateau, das ſich in der Mitte der Batſchka(ungar. Bacs) erhebt, ziehen von Siebenbürgen Bergſtreifen mit maleriſchen Thälern nach Weſten, bis ſie nach und nach zu nur niedrigen Bodenwellen herabſinken, um endlich unmerk⸗

lich in die Fläche der banater Ebene überzugehen. Ein Hauptzug dieſer Berge begleitet das ſüdliche Ufer der Maros in einiger Entfernung und ſendet nach Norden und Süden Verzweigungen aus. Zwiſchen ihm und den Bergen von Lugos fließt die Bega in weitem Thale nach Weſten. Faſt parallel mit ihr beſchreibt weiter nach Süden zu das Thal der Temes, welche aus dem banater Militärbezirk herabfließt, einen weiten Bogen, indem es anfangs gegen Norden in die Ebenen von Lugos und Temesvar hinabſteigt, dann aber nach Süden