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Feuilleton.
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kehr nach Magdeburg in Anſpruch genommen worden. Der General⸗Intendant der königlichen Schauſpiele, von Hülſen, gab ſein Gutachten jedoch dahin ab, daß das Tragen der Civil⸗ und Militäruniformen bei Hinweg⸗ laſſung der Feldzeichen zu der getreuen Darſtellung einer ſolchen Rolle auf dem Theater durchaus zuläſſig ſei und man dem nichts entgegenſetzen könne. Trotzdem wurde die Anklage gegen Fleſche zur öffentlichen Verhandlung gebracht, jedoch freiſprechend entſchieden.
In Frankfurt a. M. hatte ein 15jähriges bisher unbeſcholtenes Mädchen eine Uhr im Werthe von 4 ½ Fl. geſtohlen, um ihrer Mutter den noch fehlenden Mieth⸗ zins zu verſchaffen! Daß ſie nur dieſe Abſicht gehabt haben konnte, wurde durch die Verhandlung erwieſen. In⸗ Berückſichtigung dieſes Umſtaudes und ihres jugendlichen Alters wurde die Diebin nur mit einem gerichtlichen Verweiſe beſtraft.
Ueber Laibach entlud ſich am 15. November ein überaus heftiges Gewitter, wobei der Blitz in einen Stall ſchlug, in welchem ſich die Beſpannungspferde der dort garniſonirenden Artillerie⸗Abtheilung befanden. Zwei Pferde wurden niedergeſtreckt und ein Kanonier vom Blitze ge⸗ ſtreift. Derſelbe mußte in's Spital gebracht werden. Ein weiter Kanonier wurde betäubt.
Keine Glocke kommt an Größe der von Miako, auch Kio genannt, auf der japaneſiſchen Inſel Riphon gleich. Dieſe Glocke iſt 2,400.000 holländiſche Pfd. ſchwer und 17 Fuß hoch.
In Graudenz haben ſich an einem und demſelben Abende ein Artilleriemajor und ein penſionirter Haupt⸗ mann erſchoſſen. Ein Zuſammenhang zwiſchen den beiden Selbſtmorden ſcheint nicht zu beſtehen, doch weiß man auch bis jetzt keine Urſache, weßhalb der Eine und der Andere ſich das Leben genommen haben.
In Groningen lebt ein junger Menſch von neun⸗ zehn Jahren, welcher das ſeltene Gewicht von 384 Pfd. hat.
Im Urſulinerinnen⸗Kloſter zu Hermannſtadt war wiederholt Feuer ausgebrochen. Da das Gerücht zwei Nonnen der Brandſtiftung beſchuldigte, wurde eine ge⸗ richtliche Unterſuchung eingeleitet, Polizeiwache in’'s Kloſter gelegt und Aufſicht über die beiden Nonnen angeordnet.
Das franzöſiſche Linienſchiff Infernal iſt am 1. Oktober auf der Rhede von Valparaiſo ein Raub der Flammen geworden. Das Feuer brach um Mittag mit einer ſolchen Heftigkeit aus, daß es unmöglich war, Herr desſelben zu werden. Man überließ alsbald das Schiff ſeinem Schickſal und feuerte über 100 Kanonenkugeln auf dasſelbe ab, um es in Grund zu bohren. Alle trafen, ohne daß es untergiee bis es, zuehteeed a
. 2 ge rUmhn kammer und mitaf das Schiff in die Luft zu ſprengen.
Die Erſchüttekung, welche die Exploſion hervorbrachte war ſo ſtark, daß alle Fenſterſcheiben der in der Nähe der Rhede gelegenen Straßen zertrümmert wurden. Der Schaden, den die franzöſiſche Marine durch den Verluſt dieſes Schiffes erlitt, wird auf 2 ½ Millionen Fres. geſchätzt. Ein weiblicher Kapitän. Ein nordamerikaniſches Blatt meldet, daß eine der Louiſiana⸗Kompagnien in der Schlacht bei Bull's Run ihren Kapitän verlor, und daß die Aaranne leinimmig ldie Frau des Gefallenen an atz wählte. Dieſe fü jetzt wirklich i r luiaa AemaDi führt auch jetzt wirklich in voller Die Eguipirung der Poſtreiter der kaliforni
Staffettenpoſt iſt macher Mdüüle Reiter kaliſorniſchen vollſtändigen Anzuge von Bockfell mit den vollen Haaren verſehen. Die haarige Seite iſt nach Außen gekehrt, ſo daß im Falle eines Unwetters Schnee oder Regen nicht ein⸗ dringen, die Kleider ſchwerer machen und dadurch das Pferd aufhalten können, ſondern die Näſſe von der mehr oder minder öligen Subſtanz in den Haaren abläuft. Die Brieftaſchen, vier an der Zahl, ſind dicht unter dem Sattelknopf angebracht. Vier achtzöllige Colts⸗Revolver jeder zu ſechs Schuß, vollſtändig geladen, ſind ſo arran⸗ girt, daß ſie, halb aufgezogen, fertig zum Dienſt ſind. Sodann ein Meſſer vo⸗ 1s Zoll Länge, deſſen Rücken
eine Höhlung bildet, welche mit Queckſilber gefüllt iſt, ſo daß beim Stoße das Queckſilber nach vorn ſchießt und den Stoß kräftiger macht. Ungefähr 100 engl. Meilen iſt die Entfernung, welche ein jeder Reiter zurückzulegen hat, wozu ihm eilf Stunden erlaubt ſind.
In einer amerikaniſchen Stadt kam der Fall vor, daß ein Ehemann ſich weigerte, eine ziemlich beträcht⸗ liche Summe für Waaren, welche ſeine Frau gekauft hatte, zu bezahlen, weil er ſeine Frau ſtets anſtändig verſorgt habe, aber Luxusartikel nicht bezahlen könne. Die Ge⸗ ſchworenen erkannten dieſen Grund als richtig an und wieſen die Klage des Kaufmanns ab.
Die Aufhebung der Klöſter im Königreich Neapel, welche der Unruhen wegen verſchoben worden war, iſt nun endlich erfolgt. Die Orden, welche ſich mit Erziehung und Krankenpflege beſchäftigen, bleiben beſtehen.
In Koburg wurde dieſer Tage vom Schmurge⸗ richte ein Schuhmachermeiſter, welcher ſeinen fünfjährigen Stiefſohn durch fortgeſetzte Mißhandlungen, Hunger, Kälte, ꝛc. getödtet hatte, zum Tode durch Enthauptung verur⸗ theilt.— Der Verurtheilte hat ſich im Gefängniß ſelbſt entleibt.
Vor Kurzem iſt von den berühmten Werkſtätten von Cramer⸗Klett in Nürnberg der zehntauſendſte Eiſen⸗ bahnwagen abgeliefert worden.
In Paris hat ſich unlängſt ein junger Menſch von ſiebzehn Jahren aus Verzweiflung darüber, daß ſein Vater ihm nicht geſtatten wollte, mit einer Statiſtin von einem der kleinen Theater ein Liebesverhältniß zu unter⸗ halten, auf eine ebenſo ſonderbare als lächerliche Weiſe das Leben genommen. Er hat ſich nämlich ein Strumpf⸗ band der beſagten Statiſtin zu verſchaffen gewußt und dieſes— verſchluckt! Der herbeigerufene Arzt hat, trotz aller angewandten Mittel, nicht vermocht, das Strumpf⸗ band wieder herauszuſchaffen, und ſo iſt der Unglückliche am dritten Tage an den Folgen geſtorben.
Dem in Stralſund im Jahre 1809 gefallenen Freiſcharenführer Schill ſoll dort auf einem Kirchhofe ein Denkmal geſetzt werden. Da der bezügliche Kirchhof jedoch innerhalb des Feſtungsrayons liegt, ſo hatte die Erlaubniß zur Aufſtellung dieſes Denkmals nach dem Rayon⸗Reglement nicht ertheilt werden können. Der König von Preußen befahl jedoch, der Aufſtellung des Denkmals kein Hinderniß entgegen zu ſetzen. Intereſſant iſt, daß der bezügliche Befehl des Königs aus Compidgne datirt, wo ſich damals König Wilhelm bei dem Neffen jenes Herrſchers als Gaſt befand, den Schill ſo tief gehaßt und
c es Fĩ̃r̃t⸗ 4 m der Atmoſphäre, die ſchnee⸗ Es iſt betanntlich keine Selienheit, daß Schwer Lunnen den Stutzen ganz vortrefflich zu führen wiſſen. Far bat eine Kellnerin bei der Schützenwirthſchaft in lltſtätten, Barbara Göldi von Sennwald, neulich bei einem kleinen Feſtſchießen auf 520 Fuß Entfernung unter zwölf Schüſſen acht in's Schwarze geſchoſſen. Mehre derſalbe waren nahe dem Centrum. Lin amerikaniſches Witzblatt erklärt die berüchti 3 rüchti Liederlage bei Bull's Run jetzt elteeadenüchtinte 8 chlacht war beinahe gewonnen, da traf die Kunde auf den Schlachtfelde ein, daß zwei einträgliche Poſten im a0 amt zu vergeben ſeien. Da machten ſämmtliche Officiere ebt um uid die ganze Armee lief hinterdrein.“— ffbeihende Anſpielung auf die amerikaniſche Stellen⸗ Am 28. Oktober wurde vor dem T Am wu Tarnower k. k. Kreisgerichte eine langwierige Schlußverhandlung zu Ende geführt. Auf der Anklagebank ſaßen der in Tarnow ſeit 10 Jahren als Winkelſchreiber ſein Unweſen treibende


