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Erinnerungen. llustrirte Blälker kür Brnst und Bumorg.
82. Band.(Ein und vierzigſter Jahrgang.) Heft XI.
Theodor. Novelle von Th. Reinwald. (Fortſetzung.)
IV.
ie Zurückhaltung, welche Theodor von Krü⸗ den am erſten Tage ſeiner Ankunft in Burgſtein gezeigt hatte, war in der darauf folgenden Zeit eher noch ſtärker geworden. Ja es war endlich keine bloße Zurückhaltung mehr— Hedwig nannte im Stillen ſein Benehmen ein entſchie⸗ denes Ausweichen. Sie fühlte ſich bitter verletzt dadurch. Zum erſtenmale traf ſie ſich auf der Schwäche, über die Gleichgiltigkeit eines fremden Mannes zu grollen. Aber er war ja ſchlimmer als gleichgiltig, er vermied, er floh Erinnerungen. LXXXII. 1861.
ſie bei jeder Gelegenheit! Und wenn er mit ihr zu⸗ ſammen ſein mußte, wie gepeinigt ſchien er zu ſein! Wie eiſig wurde jedes warme Wort auf ſeinen Lippen! Dann gab es wieder Momente, wo ſie wünſchte, ſein glühender Blick, den ſie fühlte, ohne ihn zu ſehen, möge von ihr weichen. Das Gleichgewicht ihrer jungen Seele war geſtört. Mächtig zwang ſie ſich, dieſe Stim⸗ mung vor Alexander zu verbergen, und dieſer erſte Mangel an Vertrauen glich dem erſten Stein, der ſich von einem erſchütterten Bau loslöſt.
Die launiſche Herbſtzeit brachte manchen Regen⸗ tag, wo die Bewohner des Landhauſes auf die Zimmer angewieſen waren. An einem ſolchen Abend ſchlug Alexander Muſik vor. Hedwig ſollte ſingen, aber es war ihr, als ſchnüre ſich ihre Kehle zu.
„Du wirſt doch vor Theodor keine Furcht ha⸗ ben?“ bemerkte Alexander lachend.„Singe, mein
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