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anweſender Juwelier, wie ſie ankamen, 12,000 Louisd'or zahlen wollte, bezeugte, daß alles ſeine Rich⸗ tigkeit hatte. Auf einen Brief der Prinzeſſin iſt ſeit⸗ dem noch eine Summe von derſelben Hohe ihr durch Linchen zugekommen. Der Zahlungstag aber iſt ſchon ſeit acht Tagen verſtrichen. Die Prinzeſſin ſchreibt keinen Buchſtaben, und ich habe der Kammerdienerin geſagt, daß ich heute durchaus einen Theil der Summe haben muͤſſe. Nun hoͤre ich jedoch, ſie iſt mit Hinter⸗ laſſung vieler Schulden abgereiſt. Ich fuͤrchte, ſie hat das Geld unterſchlagen. Wenn dies aber auch zu an⸗ derer Zeit mich nicht im mindeſten beunruhigen wuͤrde, da ich mehr als hinlaͤnglich mit unterpfande gedeckt bin, ſo iſt mir doch ſolches fuͤr den Augenblick, wo ich zur Meſſe Geld brauche, wenn mein Kredit nicht leiden ſoll, uͤberaus empfindlich. Daher wollte ich denn bei Ihnen anfragen, ob Sie ſich vielleicht geneigt finden ließen, mir gegen das Unterpfand die darauf erborgten Summen auszuzahlen?—
Mit Vergnuͤgen wuͤrde ich dem M anne unter dieſen umſtaͤnden geholfen haben, wenn ich Linchen weniger Theil an den beiden Vorſchuͤſſen vom Buch⸗


