Heft 
(1820) 3
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war, als eine poetiſche Fiktion, um erſt den Leihbi⸗ bliothekar und dann da die Gelegenheit ſich fand auch mich zu prellen.

Die Perſon, welche Linchen einmal Abends mit mir zuſammenfuͤhrte und als ihre Gebieterin vorſtellte, war nichts mehr und nichts weniger als ihre Helfershelferin geweſen.

S

Obſchon unter ſo manchen Dingen, die ich durch die

Liſtige einbuͤßte, auch endlich noch mein Araber war,

und die unrechtmaͤßige Verkaͤuferin gar keine Auskunft

von ſeinem Aufenthalte geben konnte, ſo prieß ich mich doch, nach dem letzten Vorfalle, g luͤcklich, meinen Na⸗ men Maſſenberg noch ſo wohlſeilen Kaufes los werden zu koͤnnen. Ich eilte in die Heimath, ließ mir die langen eiten uͤber meine unſinnige Finanzverwaltung, welche das Haus Luchs und Compagnie ausbaden mußte, von meinen Aeltern gefallen, und habe ſeitdem nie wieder dran gedacht, mich in eine Prinzeſſin, geſchweige gar in eine unſichtbare Prinzeſſin zu verlieben.