Heft 
(1820) 3
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Kurz nachher aber wuchs eine Menge neuer Sorgen plotzlich auf. Gegen Abend kam der bewußte Leihbiblio⸗ thekar ganz athemlos in meine Wohnung. Herr Maſ⸗ ſenberg, fing er an, legen Sie's nicht uͤbel aus, wenn ich komme, mich bei Ihnen Raths zu erholen. Ich weiß aus ſicherer Quelle um das Geheimniß Ihrer Verbindung mit der Prinzeſſin Heliodora.

Ich fuhr erſchrocken auf und ſtaunte ihn au.

Er ſprach weiter: Blos darnm, weil ich uͤberzeust bin, mit ihnen ſo gut, wie mit der abweſenden Prin⸗ zeſſin ſelbſt, von der Angelegenheit ſprechen zu konnen, wende ich mich an Sie. Die Kammerdienerin kommt mir verdaͤchtig vor. Bei lder Prinzeſſin erſter Abreiſe habe ich ihr das Kapital geborgt, von dem dieſe Ver⸗ ſchreibung ein Mehreres beſagt.

Heliodora? rief ich. Ja! und es ihr auch ſelbſt eingehaͤndigt?

Des nicht. Aber das Unterpfand, zwei ſehr koſt⸗ dare Ninge, für die ein in meiner Vibliothek grade