Heft 
(1820) 3
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yaͤndler und dem andern Herrn haͤtte nehmen laſſen. Denn ſo viel befand ſich gar nicht mehr in meinen Haͤnden.

Als ich eben mein Bedauern daruͤber aͤußerte, trat mein letzter Glaͤubiger mit ſolcher Haſt herein, daß der Ehrfurchtsvolle von neulich in ihm ſich gar nicht wieder erkennen ließ. Er eiferte uͤber die Maßen wegen des in unſern Tagen herrſchenden Vetrugs und erklaͤrte mir im Beiſeyn des Bibliothekars ohne alle Schonung, daß, wenn ich nicht augenblicklich ſein Geld herbeiſchaffe, er mich werde verhaften laſſen⸗

Mein gerechter Unwille uͤber eine ſolche Sprache vor des Wechſels Verfallzeit vewirkte nichts, als ein noch heftigeres Aufſahren und Herauspoltern von Din⸗ gen, die mir voͤllig unbekannt waren. So ſprach er unter andern von einem arabiſchen Prinzen, den man ſchon ein gehoriges, mit Gittern wohlverſehenes Reſi⸗ denzſchloß anweiſen werde. Dazu ſah er mich dermaßen an, daß meine Luſt, ihn zur Thuͤre hinanszuwerfen, ſich ſchwerlich wurde haben zuͤgeln laſſen, wenn nicht ſo eben der Buchhaͤndler hereingetreten waͤre.