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Leſer weit mehr auf die leibliche, als auf die geiſtige Groͤße der Buͤcher ſehen, zu wenig Maſſe fuͤr ein be⸗ ſonderes Werk. Daher ſollen Sie denn noch etwas dazu thun.
Woher nehmen? rief ich achſelzuckend.
Aber, was ich dagegen vorbringen mochte, ſie be⸗ hauptete, daß ſich das finden werde.
26. Der Buchhaͤndler.
Jetzt pochte es an der Thuͤre! Herein! Der Buchhaͤndler erſchien. Der niedliche Mann war die Ehrfurcht ſelbſt. Er verſicherte, meine Bekanntſchaft und Jugend, und was er ſonſt von mir vernommen, gebe ihm erſt den rechten Aufſchluß uͤber die Moͤglich⸗ keit, daß ein gewiſſer beruͤhmter Schriſtſteller in ſeinem hohen Alter noch ſolche Kraft und Anmuth in ſeinen Werken darlegen koͤnne.
Doch, verzeihen Sie, mein Herr, fügte er, wie es ſchien, in Folge einer uͤberaus finſtern Miene von Linchen hinzu. Ich wollte keinesweges indiskret ſeyn, darum auch durchaus nicht in Sie dringen, ſich und das


