Heft 
(1820) 3
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Geheimniß Ihter uͤbrigen vortrefflichen Schriften bei Gelegenheit der neuen, die meinen Verlagskatalog zieren ſoll, zu verrathen. Ein Geiſt, gleich dem Ih⸗ rigen, bedarf nicht lange eines fremdem großen Na⸗ mens, um ſich geltend zu machen. Er wird gar bald die Nebel des eigenen dergeſtalt erleuchten, daß die Nation ſich vor ihm beugen und ihn mit unverwelk⸗ lichen Lorbeern umkraͤnzen wird.

Verſteinert uͤber den Mann und ſein mir vollig un⸗ verſtaͤndliches Deutſch, ſah ich bald ihn, bald Linchen an, bis dieſe unn ziemlich unwillig zu ihm ſagte: Ich däͤchte, mein Herr, Sie ließen Ihre langen Vorreden, auf deren Sinn Herr Maſſenberg ſchwerlich ſich ein⸗ laſſen wird. Zur Sache, wenn Ihnen am Verlage des Werkes liegt.

Der Buchhaͤndler wollte hierauf eine Entſchuldi⸗

gung vorbringen, aber Linchens Unmuth daruͤber machte, daß er ſogleich mit einem ſehr ſtarken Gebote anfing, auch auf Abſchlag eine nicht unanſehnliche Summe in Gold auf den Tiſch zaͤhlte.

Bei ſo vortrefſlichem Willen war das Geſchͤft im Nu mit einem Empfangsbekenntniſſe und dem

₰ℳ.