Heft 
(1820) 3
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Mitleid des Buͤcherverleihers, vernehmen, daß meine fenerfarbenen Briefe ſammt und ſonders umſonſt ge⸗ ſchrieben waren. Das Ideal meiner Sehnſucht hatte ſich naͤmlich, Niemand wußte, ob aus eigenem, oder aus fremdem Antriebe, zu einer ploͤtzlichen Reiſe ent⸗ ſchloſſen. Erſt in einigen Tagen, verſprach ſie in einem Billet, zuruͤckzukehren, legte auch ſchon im Voraus auf eine Partie Buͤcher fuͤr dieſen Zeitpunkt Veſchlag.

In der Verzweiflung uͤber ein ſo grauſames Ver⸗ zoͤgern der wichtigſten Angelegenheit meines Lebens wußte ich nichts Beſſeres, als mir einige der beſtellten Schriften geben zu laſſen, wobei ich feierlich gelobte, ſie auf das erſte Schicken darnach, geleſen oder unge⸗ leſen, wieder Winen⸗ 8.

Das gluͤckliche Eiland.

Leider hatte der Mann ſolches ganze vierzehn Tage lang nicht urſache. Tagtaͤglich beſuchte ich ihn indeſſen,. um mich gewiſſermaßen immer tiefer in das Bild der