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Forſche, mein theures Herz, fuͤr jetzt nicht weiter nach dem Warum meines ſchnellen Entſchluſſes. Mein Braͤutigam iſt offenbar ein Mann von vorzuͤglicher Herzensguͤte und die Aeltern koͤnnen leicht Recht haben, wenn ſie auf meine kuͤnftig groͤßer werdende Neigung zn ihm rechnen. Zu ſeiner Zeit mehr uͤber die Sache. Nur ſo viel noch, daß ich mir meinen Verein mit dir fuͤr immer ausbedungen habe; daß wir in Einem Hauſe ſo lange leben werden, als keine gluͤcklichere Zukunft dir laͤchelt. uebrigens beſchwor ſie Arminien, Niemandem, ſelbſt der Mutter nicht, davon Mitthei⸗ lung zu thun, daß ſie, ſeit ihrer Entfernung vom Hofe, den Prinzen Bruno geſehen habe.— Auch davon, ſprach Klaudia, bedentend— wird das Warum? zu ſeiner Zeit dir klar werden.
Arminia konnte der innigen Liebe ihrer Freundin dieſe Zuſage um ſo weniger verweigern, da ſie in mancher Rede derſelben eine leiſe Andeutung finden wollte, als ſey ihrethalben allein, Klaudia's, einen Tag früher noch ganz zweifelhaſtes, Buͤndniß mit dem Srufen Doſſenheim geſchloſſen worden.— 3
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