Heft 
(1820) 1
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erſcheinen dürfte. Mag es. Der Sinn des Gebers kann ja die unbedeutendſ ſte Gabe vertreten. Hier zog der Prinz einen Ring vom Finger und ſprach: Die fleckenloſe Reinheit dieſes Diamanten iſt ein treues Abbild ihres Innern, liebe Arminia. Neh⸗ men ſie ihn aus meiner Hand. Er m ahne ſie ſtets, daß alles wahre Gluͤck unr auf Reinheit des Herzens und der Sitten ſich gruͤnden kann! Abermals wuͤrde die Mutter durch des Prinzen Wort, das offenbar aus der Tiefe ſeiner Seele herauf⸗ ſtieg, beruhigt worden ſeyn, haͤtten nicht Arminia's Blicke allzuleuchtend an dem Ringe gehaftet, den ihre zitternde Hand ihrem Auge ſo nah als möglich brachte. von Sendow mufßte ſie uͤberdieß erinnern, daß ſie dem Prinzen ihren Dank nicht ſchuldig blieb. Der Hoſmarſchall trat herein. Seine Freude uber die Auszeichnung, welche der Prinz durch dieſes Geſchenk ſeinem Hauſe erwieſen hatte, ſprach ſich unter allen am paſſendſten und beredſ ſamſten aus.

Die Zeit, wo man die Geſellſchaft erwarten tonute, war da, ehe man ſich's verſehen hatte. Ratuͤrlich N

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