Heft 
(1820) 1
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es zu veſchweigen und der Tochter jenen Abend am

Fenſter, an welchem der Prinz nachher erſchien, in's Andenken zu rufen. Dem heutigen Himmel ſo ſchloß ſie fehlen wirklich die Sterne, welche du damals ſo vewunderteſt. Bewahre du aber nur die heiligern in deiner Bruſt. Sie ſind die reinſten Funken des gottlichen Glanzes!

Ich werde ſie bewahren, theure Mutter! rief Arminia, ſich innis der Bruſt der Weinenden an⸗ ſchmiegend.

Der Erbprinz trat herein. Er wirkte ſtoͤrend, bemerkte das und ſprach: Entſchuldigen ſie, wenn ich eine Stunde zu fruh erſcheine. Meiner Rechnung nach

geſchieht es nicht einmal fruͤh genug. Ich haͤtte ſo gern

in einem Winkel dieſes Zimmers verborgen mit ange⸗ ſehen, wenn die Thuͤr ſich aufgethan und Arminia nach dem kerzenvollen Tiſche gehuͤpft waͤre. Die Freude der Jugend beim Empfenge der Chriſtgeſchenke iſt ein wahrhaft himmliſches Licht, gemacht alle Freudenkeime

in der Bruſt jedes fuͤhlenden Zuſchauers zu koſtlichen Bluͤten emporzutreiben. ueberall, wo ich mich aufhielt,

ſuchte ich ſolchergeſtalt des Weihnachtsabends recht froh

zu werden, und grade hier muß ich erſt eintreffen⸗