Glaſe verſehen. Sceſt du aber diesmal E haben, ſo kommt dein Kummer doch viel z Faſt immer geſtaltet die Zukunft ſich anders, als in unſern Traͤumen uns umgaukelt. Kein Angenblick koͤnnte ja der Ruhe uͤbrig bleiben, wollte man vor Schreckgeſtalten ſich fuͤrchten, welche noch gar nicht vorhanden ſind.—
Die betrubte Mutter verſank in tiefes Nachdenken, waͤhrend der Hofmarſchall ſich an den Tiſch ſetzte, eine Parthie in ſeiner Abweſenheit angekommener deitblätter mit fluͤchtigem Ange zu durchirren.
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3.
Der neue Geiſt offenbarte ſich bald am Hofe. Auf des Erbprinzens Veranſtaltung mußten am folgenden Morgen alle Hofſchlitten in Thaͤtigkeit kommen. Sie hatten lange Jahre geruht, und die Aufſeher daruͤber, welche in dieſer Ruhe ihre eigene liebten, ſprachen viel von der Unmoͤglichkeit, ſie bis zum Mittag herzuſtellen. Aber die Jugend des Prinzen glaubte nicht ſo leicht an die Unmoͤhlichkeit, als das Alter ſeines Vaters. Er kam ſelbſt, die Faulheit eines Beſſern zu belehren und zur größten Verwunderung des ganzen Hofes pranste


