hatte öllig
und Otto erge⸗ „ in Zlitz⸗ iſen,
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Ihre Gabe auszuſprechen, wenn ich gleich außer Stande bin, ſie anzunehmen.“.
„Ich verſtehe Sie nicht!“ ſagte Helene, ihn faſſungslos an⸗ blickend.
„Doch, gnädige Frau! Laſſen Sie uns offen gegen ein ander ſein— wir bedürfen deſſen Beide! Nicht jeder Frau gegenüber würde ich eine mündliche Unterredung dem ſchriftlichen Ausſprechen über ſo zarte Punkte vorgezogen haben, aber von
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Conradin Kreutzer's
Nicht von archäologiſchen Forſchungen, nicht von aufgefun⸗ denen Hünengräbern und Thränenurnen, auch nicht von dem ſagenumwobenen tauſendjährigen Grabe eines Nordlandshelden will ich erzählen. Nein, das Grab im Norden, welches ich meine,
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Ruheſtätte auf dem Friedhof in Riga.
Ihnen weiß ich, daß Sie groß und frei genug denken, um ſich zu Dem, was eine große und freie Empfindung Ihnen zu thun ge⸗ bot, auch zu bekennen. Empfangen Sie mit meinem tiefſten Dank hier das Pfand Ihrer Freundſchaft für mich zurück— ich habe es für meine Pflicht gehalten, auch Ihre Briefe beizufügen.“
„Meine Briefe?“ ſtammelte Helene in größter Aufregung, „das muß— geben Sie!“
(Schluß folgt.)
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ſteht mit ſeinen geweihten Aſchenreſten unſerm Herzen näher als alle nordiſchen Mythen. Es iſt die Ruheſtätte eines deutſchen Sängers, deſſen Lippen einſt überſtrömten in blühender Sangesfülle, deſſen holde Weiſen unſterblich im deutſchen Volksmunde fortklingen.


