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Männer. ſchritt in der und kam mir in den Thurm führenden und ſeine nen Schlangen. len durch den ungeheueren Druck, den Waſſerſäule auf die aus Waſſerſtrahlen entgegenſpritzte. Ueberfluß auch noch von⸗ nern begoſſen, reichte ich endlich die erſte tief auf.
ſchon geſtiegen; tief unter Schaaren von Menſchen, Möglichkeit eines nochmaligen Ausbruchs meiner Seite gähnte mir aus die Oeffnung entgegen, welche dem Knopfe und dem wohl vier geſchlagen. mit gebrochenen wo es ſo lange jäh den tiefen Flug herab gethan; wärts nehmen zur Höhe?
Arbeiters, Gebälke zu begießen; war,
verfehlten ihre zur Seite und
d
Wanderung fort.
mich verblüfft betrachtend,
Wirkung nicht; Herzen in den T
ich ſtieg mit klopfendem hörte ich hinter mir Einer vom Bauamt ſein.“
Wendeltrep von
„Kennſt Du Den?“ „Nein, es muß
kaum über drei Fuß breiten — rechts und links, oben und unten, Schläuchen umrahmt— vor, Söhne in der grauſen Umſchlingung der gift Die Schläuche ſelbſt w
Seitenwände ausübte, allen Richtungen So von jeder
und niederſteigenden Feue
denen mir von Seite, auf⸗
öfters mich an die triefenden Wände
Seitenöffnung zeigte mir ſtanden in ſchwärzlichem die heraufſahen und
Ein Blick durch die
der Dachbedeckung
Fuß großen, vergol Hier lag es, das ſymboliſche Thier Flügeln hohlen Auges nach jener
Jahre friedlich gehauſt und aus — wann wird es
der ihn „Bleiben hörte ich neben mir die St „es werden jetzt die Sie würden zu naß.“ nicht mehr werden;
S,e“ Sie,
konnte ich doch wohl dart em kopfſchüttelnden Alten für ſeinen guten
Die ſchmale Treppe verlaſſend, war
dem Hauptthurme zu. Röhren, die
durch den Eingang zwängten, m
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dies geſchah, ging die ebengehörte,
füllung: kalten Waſſers und machte
achten es mir unmög hinweg zu ſchreiten; ich mußte darun wohlgemeinte War
überſtrömte mich eir
aus einem der Schläuche Thatſache fühlbar
mir die höchſte Potenz des Naßwerdens doch erſt Meine Pelzmütze troff von Waſſer und elementaren Beſtandtheile durchtränkten me eine Stiefel.
So nahe nichts mehr abſchrecken.
Schmutz,
an dem erſehnten Ziele ließ ich
Ein aufgeklärtes Literaturgeheimniß.
Es ſind nun genau zwölf Monate, ihren Leſern ein ſehr gelungenes Portrait und phie des Deutſch⸗Amerikaners Charles Sealsfield lebte damals noch. Der Verf Zeilen, mit dem alten Herrn perſönlich beſreundet, mals zu ihm nach ſeinem Landſitz„Unter den Tann thurn begeben, um ihn perſönlich um e Er traf ihn, im halbdunkeln Zimmer auf einem abgeriebenen Lederſeſſel, ſitzend, im Halbſchlu brochenen, aufgegebenen Mann. dann keineswegs unfreundl men. Er ſei krank, ſo lautete jede geiſtige Anſtrengung ſei Herſtellung werde er mit Vergnügen die
eine
ihm beſchwerlich.
Notizen zuſammenſtellen. ohne ſeine Zuſage erfüllt zu haben.
die Stimmen der
wie Laokoon
aren an verſchiedenen
die in ihnen aufſteigende in den Nähten geplatzt, ein Kreuzfeuer von
drückend, er⸗— grauſigen Anblick, den das ehema
Das innere Achteck, welches den ragte vor mir ausgebrannt, geſchwärzt, in den Balken ſtanden da und dort noch dazwiſchen;
Abtheilung des Thurmes und
mir, wie hoch ich
der Gefahr ſprachen. des Kirchenſchiffes die herabgeſtürzte Thurmſpitze mit
Schläuche abgeſchraubt, Aber näſſer, als ich
Rath dankend,
Jetzt kamen ſchon die großen
Sealsfield aſſer jener Lebensſkizze und dieſer
traten ſie hurm.
m Ich aber pe empor aufwärts
geſchwolle⸗ Stel⸗
d
feinen und zum rwehrmän⸗
athmete
Gewimmel
vielleicht von der
Zu
detén Hahn
des heiligen Petrus, Stelle ſchauend,
es nun ſo wieder auf⸗
imme eines um das
im ſetzte ich, meine idte ich mich
übereinandergeſchlungen ſich
lich, darüber
ter wegſchlüpfen, und während
rnung in Er— ne Fluth eis⸗ , daß ich die
noch zu erreichen hatte. und dieſelben ine Kleider und füllten
mich indeß durch
Glocken,
ſeit die„Gartenlaube“
kurze Biogra⸗ brachte.
hatte ſich da nen“ bei Solo⸗
inige Aufſchlüſſe zu bitten. ſeinem Krankenſtuhl, als ge⸗ Die Bitte wurde erſt ſchweigend,
mmer,
ich, aber etwas verlegen entgegengenom⸗ endlich die ausweichende Antwort;
Nach erfolgte
gewünſchten biographiſchem Einige Monate ſpäter ſtarb Sealsfield,
dazumal verpflichtet den
friedlich und ruhig hingen ſie ne de
ſchwarze Tiefe. Holzſtufen, durch D gebrannte Decke rieſe geröll herunter und ziſchten des Raumes bedeckte.
ich, mein Skizzenbuch feſt an mich drückend, menden Schutt hinauf in mich bald
ben einander; an ihnen, ſowie an ße Eisſtücke in phantaſtiſchen For⸗ Waſſer hinunter in die empor auf ſchwankenden durch die halbdurch⸗
m ſchweren Gebälk hafteten gro Darüber rieſelte und ſickerte das Ich aber ſtieg weiter ampf und durch Schutt; lten noch glühende Kohlen und heißes Stein⸗ in die Waſſerpfütze, die den Boden ganze Bau über mir von
en.
Dabei erdröhnte der
umpfen Schlägen.
„Haltet ein, Mit dieſen Worten ſtürmte
über den heißen, qual⸗ das ehemalige Glockenſtübchen, wo ich mitten in einer dichten Rauchwolke befand. jetzt da herauf? Was wollen denn Sie mir verſagte die Antwort beim ls ſo trauliche Stübchen mir bot. Holzbau des Glockengebälkes trug, wie eine rieſige Zackenkrone und verkohlte
Ihr da oben!“
„Wer kommt denn zier?“ hörte ich fragen, aber
Januarhimmel hinauf; glimmende zu bizarren Geſtal die geſchmolzenen Kupferziegel ſowie die in das Innere herein, das hoch aufgefüllt war mit glimmendem Geſtein und geſchmolzenem, in tauſenderlei Form unter dem ſchwarzen Schutt hervorblitzendem Metall. Im Mittelgrund hatte ſich ein Paar vom Rauch und Dampf unkenntlich gemachte Geſtalten herabgebeugt— ſie hatten die Glocke gefunden, die hier, geborſten, noch halb im Schutt verſenkt lag. Und hier, hart daneben, der geſchwärzte Kamin mit ſeinem heimlichen Thürchen, das, halb geſchloſſen, des lang⸗ jährigen Freundes zu warten ſchien, der jenen ſo oft erwärmt— das Alles zuſammen war ein Bild des Grauens und doch wieder ſo übermächtig groß, das letzte Ringen des Elementes mit dem Menſchen darſtellend. „Ja, was wollen Sie denn wieder in mein Ohr und riß mich aus meinem S „Zeichnen,“ gab ich ruhig zur Antwort. „Zeich— nen?“ rief der brave Feuerwehrmann mit weitgeöff⸗ neten Augen,„zeichnen?“ und maß mich ſcheu vom Fuß bis zum Kopf mit ſeinen Blicken. Ich aber öffnete mein Skizzenbuch und warf mitten in dem Höllenbrodem, unter dem Kniſtern und Krachen der einſtürzenden Balken und Mauern und unter den ſchütternden
Axtſchlägen der Rettungsmannſchaft, mit flüchtigen Strichen das Leſer liegt.
Bild hinein, das jetzt vor den Augen der
Man ließ mich ruhig gewähren, und als ich zu Ende ge⸗ kommen, ſtieg ich, froh des gelungenen Abenteuers, mit weniger Hinderniſſen, als ſich dem Aufklimmen entgegengeſtellt, hinab in’s gewöhnliche Leben und Treiben der Menſchen.
kalten
ten erſtarrt, hingen kupferne Bekleidung der Balken
eigentlich hier oben?“ tönte es innen.
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„Erinnerungen an Charles Sealsfield“ von Kertbeny; in welcher der Unterzeichnete wiederholt als Gewährs⸗ Bekannter Sealsfield’s genannt wird, enthält Grundanſchauung, welche
Broſchüre dieſe Schrift, mann und als naher eine irrthümliche, durch Facten wiederlegte er nicht unerwidert laſſen darf. Der geſammte handſchriftliche, aus ſeinem eigenhändig geſchriebenen Teſtament.
Nachlaß Sealsfield's beſtand Daſſelbe enthält
nichts, weder über den früheren Lebensgang noch über die Herkunft oder die Familienverhältniſſe des Mannes, dem es beliebt hatte, ſich bis über das Grab hinaus in das Dunkel des Geheimniſſes zu hüllen. Aber das Teſtament nannte als Erben die Glieder einer Familie Poſtel aus Poppitz in Mähren. Dieſer eUmſtand r mußte einige Aufklärung verſchaffen. Bald ergab ſich, daß
Sealsfield höchſt wahrſcheinlich ſelber ein längſtverſchollenes Mit⸗ glied jener im Teſtament bedachten Familie Poſtel geweſen. Dieſe Vermuthung ſtellte ſich ſpäter als evidente Gewißheit heraus. In Folge der Beſtimmungen jenes Teſtamentes begaben ſich zwei Mit⸗ der Schweiz, Männer, welche
Die dürftige Lebensbeſchreibung von Schreiber dieſer Zeilen, den Leſern dieſer Blätter nun auch glieder der Familie Poſtel nach Sealsfield— nach ſeinem Lieblingsausdruck— ohne Zweifel als
dasjenige über den intereſſanten räthſe
was er ſeither in Erfahrung bringen konnte.
anlaſſung Ziebt ihm die kürzlich bei Ahn ein Brüſſel
lhaften Mann⸗ mitzutheilen, Eine fernere Ver⸗
erſchienen
Gentlemen“ qualificirt hätte. Aus dem Munde derſelben dieſer Zeilen Nachſtehendes über die Jugendge⸗
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