Ihnen ſagen. Hören Sie wohl zu. Gehen Sie in die Stadt. . bleiben Sie vor dem erſten ſchoͤnen Gewoͤlbe, das Sie ſehen werden, ſtehen. Nehmen Sie eine Auſterſchale, und werfen Sie eine Scheibe ein.. Warten Sie doch, junger Burſche, was ich Ihnen da ſage, iſt ganz ernſthaft. Hätten Sie lieber Luſt, dem erſten Stadtſergent, der Ihnen begegnet, einen Fußtritt auf den Bauch zu geben .. auch gut! . .. alles Das iſt nicht entehrend, nicht wahr? Aber nun kommt das Gute von der Sache. Thun Sie deß etwas, ſo packt man Sie, ſperrt Sie ein, und Sie bleiben wenigſtens zwei bis drei Monate in einem guten Gefaͤngniſſe, gut gewaͤrmt, gut gebettet, gut genaͤhrt.. .. So bringen Sie es bis zum Ende des Winters. und in der ſchonen Jahreszeit .. nun, da ſehen Sie weiter.
Da faͤngt das Zimmern an, und Sie finden wohl Arbeit.
Und im Sommer iſts uͤberhaupt nicht ſo ſchlimm. Jeden⸗ falls ſind Sie dann wieder eben da, wo Sie ſich jetzt befin⸗ den, und haben vier bis fuͤnf Monate gelebt. Und, alle Wetter, wiſſen Sie, daß das etwas ſagen will? Lieber Junge, ich ſpreche mit Ihnen, als ob Sie mein Sohn wären. ... Sie glauben, ich ſpaße? . aber wenn Sie acht Tage in Paris gelebt haben, werden Sie ſehen, daß ich Recht hatte, und es bedauern, mir nicht gefolgt zu haben.“
„Es kann etwas Wahres in dem ſein, was Sie mir
da ſagen, mein Herr, ob es freilich ſehr traurig iſt, dies zu denken. .. aber doch werde ich es verſuchen, Arbeit zu finden, denn vorm Gefaͤngniß habe ich einen Abſcheu. Ich nehme


