Indem ich den Weg abfragte, wurde es mir leicht, die Sackgaſſe zu finden. Kaum kam ich auf das kleine Feld, das dieſes Gäßchen ohne Ausgang von den Haͤuſern der Vorſtadt trennt, ſo ſah ich einen großen Zuſammenlauf von Menſchen, und weiterhin uͤber den Köpfen der Menge gläniten Bajonnette von Soldaten. Ich eilte naher und erkundigte mich. Man ſagte mir: 6 14 „Es iſt ein Neſt von Schleichhaͤndlern, das man in Nummer 1 des Sackgaßchens (Bamboche's Haus) entdeckt hat. Die Polizei iſt aber zu ſpät gekommen, man hat die Waaren und andre verdächtige Sachen gefunden, die Schleichhändler ſind aber entwiſcht. Sie ſollen geſtern Wind von der Sache bekommen haben, und ſind jetzt ſchon weit weg.“ mn het Nun erklärte ich mir das Erſcheinen des Kruͤppels geſtern Abends in der Schänke der drei Tonnen, und das verſtörte Anſehn dieſes Mannes. Ohnſtreitig wollte er Bamboche davon benachrichtigen, nicht in jenes Haus zu⸗ ruͤckzukehren. 1 1thn dn b Mdün Bamboche mußte alſo, da er in dieſe gefährliche Sache mit verwickelt, Paris ſogleich verlaſſen haben, oder ſich dort verborgen halten. Jede Hoffnung, ihn aufzufinden, war daher fuͤr mich verloren. S Ich reſignirte mich alſo, und nahm meine Lage voll und ganz auf mich. 323t 4 Dies war der erſte Tag, die erſte Nacht, die ich in Paris zubrachte. 1 S.
Ende des zweiten Theils von Martins Memoiren.
— ————


