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das mir gluͤcklicherweiſe als Kopfkiſſen gedient, dieſe Spe⸗ lunke zu verlaſſen. Ich fand den Wirth in einer Stube rechts im kleinen Hofe. Er rauchte ſeine Pfeife und trank ein Reſichen Wein. Mit Unwillen beklagte ich mich bei ihm uͤber den Diebſtahl, deſſen Opfer ich geworden.
„Das geht mich nichts an,“ ſagte dieſer Mann, „ich habe es Ihnen geſtern geſagt, ich ſtehe nur fuͤr das, was man mir aufzuheben giebt. Sie mußten mir Ihre Kleider geben, da haͤtten Sie ſie wiedergefunden. Dieſen Morgen habe ich einen fortgehen ſehen, der ſo ge⸗ kleidet war, wie geſtern Sie.. Ich glaubte, Sie wären es Deſto ſchlimmer!... Man muß nur mit Einem Auge ſchlafen.“
Und da ich beharrte und lauter ward, ſagte mir der Mann ganz unhoͤflich:
„Ho ho! ſoll ich Sie hinauswerfen? Ich habe das Zeug dazu, wie Sie ſehen!“ ſetzte er hinzu, indem er mir ſeine Bruſt und ſeine kraͤftigen Arme zeigte.
„Und ich auch,“ ſagte ich erregt, „auch ich habe das Zeug, Ihnen Widerſtand zu leiſten. Ich gehe nicht von hier fort, wenn Sie mir nicht meine Kleider wiedergeſchafft, oder erſetzt haben Die Wache wird kommen . deſto beſſer . dann erklaͤren wir uns.. ich furchte nichts.“
„So ſtehn die Sachen?“ entgegnete der Wirth. „Ei gut! Statt zu zanken, wollen wir zum Commiſſair gehn⸗ und dann ſehen... Das fehlte mir nur noch!... Fuͤr 4 ſchlechte Sous, die man mir bezahlt⸗. riskiren fuͤr 50
Martin. Ww. 22


