— —
das ich dem Grabe von Reginens Mutter entnommen, un⸗ ter den Kopf, und meinen Rock auf das Bett, um wärmer zu ſchlafen, denn ich zitterte an allen Gliedern. Lange Zeit ſuchte ich den Schlummer vergebens, und mit ihm das momentane Vergeſſen meiner Lage. Ich em⸗ pfand eine fieberhafte, unruhige Schlaͤfrigkeit. Endlich doch die — 1 und 5 tief ein. ich erwachte, war es Seh Tag. Ich ipet mich ſitzend auf. Ich war allein, meine andern Schlafkamera⸗ den hatten ohnſtreitig ſchon ſehr lange ihr Lager verlaſſen. Als ich meine Augen auf mein Bett warf, ſuchte ich meine Kleider. Sie waren verſchwunden. An ihrer Stelle er⸗ blickte ich ein Paar ſchlechte Beinkleider und eine Jacke von blaͤulicher Leinwand. Der Gedanke, beſtohlen worden zu ſein, fiel mir nicht ſogleich ein. Ich ſuchte alſo unbefam gen am Boden, rechts und links von meinem Lager. Ich fand nichts. Meine Stiefeln, ſelbſt mein Hut waren ge⸗ ſtohlen. In Verzweiflung und Aufregung ſah ch den Verkauf dieſer ganz neuen Kleider als ein letztes Hilfsmittel fur mich an, und rief laut den Herrn dieſer Anſtalt herbei. Heftig klopfte ich an die Wand am Kopfende meines Bet⸗ tes.. Niemand kam. Nachdem ich in dieſer Stille eine Viertelſtunde gewar⸗ tet, war ich genoͤthigt, die Lumpen anzuziehen, die man mir zuruͤckgelaſſen hatte, und barfuß mit meinem Packet,


