Teil eines Werkes 
5. Band (1847)
Entstehung
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ſer Mann, ohne mich anzuſehen, und in der Arbeit inne zu halten.

Nach 10 Minuten befand ich mich in einer engen Gaſſe, einem Hauſe ſchmutzigen Anſehens gegenuͤber. Man ſtieg auf einer hölzernen Treppe, einige Stufen uͤber der Straßengleiche, zur Thuͤr deſſelben hinauf. Dieſe Thuͤr war offen. Ich ging einige Schtitte weiter, ward aber durch das wuͤthende Bellen eines großen Hundes aufgehal⸗ ten. Faſt in demſelben Augenblicke ſtand ein unterſetzter Mann zweideutigen Geſichts, mit einem großen Stocke unterm Arme und die Hand vor ein brennendes Licht hal⸗ tend, vor mir, und fragte mich rauh was ich wolles

Die Nacht in dieſem Hauſe zubringen, mein Herr.

Ihr Paß?

Da iſt er, mein Herr!

Das koſtet 4 Sous... Vorausbezahlung, ſagte der Mann, nachdem er einen ziemlich gleichgiltigen Blick in meinen Paß geworfen.

Ich gab 4 Sous. Der Mann ging vor mir her, durch einen kleinen ſchmutzigen Hof, und oͤffnete mir die Thur zu einer Art von Keller, den eine rauchende Lampe erhellte. Ich wurde faſt durch den häßlichen Geruch, den dieſes Loch ausathmete, erſtickt. Acht bis zehn Betten er⸗ blickte ich darin, einige von Maͤnnern, andere von Frauen beſetzt, aber in jedem Bette lagen zwei Perſonen. Nur Eins war noch vollſtaͤndig leer. Der Herr des Hauſes zeigte es mir durch einen Geſt und ſagte: .