Teil eines Werkes 
5. Band (1847)
Entstehung
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Der Kutſcher peitſchte auf ſeine Pferde, und ſagte zu mir ſich entfernend:

Friſch auf, mein Burſche!. .. Sie ſehens ja, Paris iſt die Stadt der guten Kinder.

und damit verſchwand der Wagen nicht lange darauf im Dunkel.

Einen Augenblick lang hatte ich Gedanken der Bitter⸗ keit, des Haſſes und der Empoͤrung gegen die menſchliche Geſeliſchaft, wenn ich an dieſen ohnſtreitig ſehr reichen Mann dachte, der ſo unbeſonnen fur ſchimpfliche und ver⸗ thierende Launen eine Summe verſchwendete, von der ich 14 Tage hätte leben können, und welche mir die Mittel dargeboten hätte, zu Claude Gerard zuruͤckzukehren, aus dieſer unermeflichen Stadt zu fliehen, in deren Mitte ich mich verloren ſah. ... Wird es denn immer ſo ſein? ſagte ich voll Verzweiflung zu mir ſelbſt. Dieſen da ſo viel Ueberfluß, daß Langeweile und Saͤttigung ſie in die ſchmaͤh⸗ lichſten Entartungen ſturzt, und Jenen ſo viele Entbehrun⸗ gen, ſo viel Elend, daß ſie in ihrer Verzweiflung oft nur die Wahl zwiſchen Schande oder Tod haben.

Bald aber, wenn ich an die Vergeblichkeit dieſes Auf⸗ lehnens gegen ein unbeugſames Schickſal dachte, und mich an die Lehren Claude Gerards erinnerte, ſo ſagte ich mir: jett iſt die Zeit da, ſie in Ausubung zu bringen, alſo Entſa⸗ gung, Muth, Arbeit und Achtung fur ſich ſelbſt. Mögen dieſe Worte mich auftecht erhalten, und zu den