„Hier iſt Ihr Päcktchen,“ ſagte der Kutſcher zu mir. „Lieber Freund,“ erwiderte ich ihm, indem ich alles Geld, das ich noch beſaß, in die Hand nahm, „ich bin noch nie in Paris geweſen, und glaubte ſicher, ſogleich bei meiner Ankunft eine Stelle bei einem Beſchuͤtzer zu finden dieſer Beſchuͤtzer iſt heut fruh geſtorben. ... MNun blieb mir noch ein Freund aus meinen Kinderjahren. Dieſen habe ich den ganzen Tag vergeblich geſucht.. . Ich hoffte ihn dieſen Abend hier zu finden... . Auch dieſe letzte Hoff⸗ nung iſt mir fehlgeſchlagen. . .. Als ich Ihren Wagen mie⸗ thete, kannte ich die Taxe nicht. . . ich beſitze nicht ſo viel, um das Ganze zu bezahlen, was ich Ihnen ſchuldig bin .. es ſind mir nur 9 Franes und einige Sous uͤbrig geblieben. Hier ſind ſie. .. Suchen Sie mich aus, wenn Sie wollen, Sie finden keinen Pfennig mehr.“ „Das geht mich nichts an,“ rief der Kutſcher zornig, wenn man kein Geld hat, um einen Wagen zu bezahlen, geht man zu Fuße.“
„Sie haben Recht, lieber Mann, aber ich kannte Pa⸗ ris nicht, ich rechnete darauf, mich ſogleich zu meinem Be⸗ ſchuͤtzer zu begeben.. aber .
„Alles Das geht mich nichts an, ich will mein Geld,“ verſetzte der Kutſcher, „das kann nicht ſo abgehn!“
„Nun denn! ſo behalten Sie dieſes Paͤcktchen noch, lieber Freund, es iſt Alles, was ich noch beſitze . . dann bleiben mir nur die Kleider auf dem Leibe.“
Meine Thraͤnen, die ich erſt muͤhſam zuruckgehalten
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