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„Was weiß ichs? So viel iſt gewiß, daß ichs eben
ſo gern ſähe, er kame ſo wenig als moͤglich hierher. das
kann ein rechtſchaffnes Haus in ſchlechten Ruf bringen,
ſehen Sie.“ Dann gab er mir auf mein Geld heraus, und ſetzte
hinzu:
„Es iſt Mitternacht... Gute Nacht, Kunden.“
Als er aber um ſich blickte und meinen Tiſchnachbar
immer noch ſchlafend erblickte, ſagte er halbleis: „Ah! da iſt ja noch der Herr mit dem Goldſtuͤcke und
der Flaſche.“
Darauf naͤherte der Wirth ſich ehrerbietig dem Schlaͤ⸗ fer, wagte aber nicht ihn aufzuſchutteln, ſondern rief nur einige Male:
„Mein Herr! mein Herr!“
Der Unbekannte blieb fur dieſen Zuruf taub.
Ich konnte nicht länger hoffen, Bamboche noch an dieſem Abende zu ſehen. Der unſelige Augenblick war da, ich mußte mit dem Kutſcher abrechnen. Hatte ich aber dieſe Schuld bezahlt, was ſollte mir dann noch uͤbrig blei⸗ ben? Wo ſollte ich die Nacht zubringen?
Ich verließ die Schaͤnke.
Die Nacht war finſter, feucht und kalt. Eine der Laternen des Fiakers war ausgeloͤſcht, die andere dem Aus⸗ löſchen nahe. Der Kutſcher ſchlief auf ſeinem Sitze. Die
Straße war verlaſſen. Es kam mir ein unredlicher Gedanke ein. Ich wollte


