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des Wortes Regina vor meinem Geiſte, als ob ſie darin mit feurigen Zuͤgen geſchrieben.
Und doch fingen noch viele andere Worte ſich eben ſo an.. Aber ich weiß nicht, welcher Unglucksſtern mir ſagte, daß dieſer branntweintrunkne Menſch mit ſeinem ſchweren Finger dieſen ganzen mir ſo heiligen Namen auf einen Wirthshaustiſch ſchreiben wolle.
Ich vergaß Alles, Bamboche, meine verzweiflungsvolle Lage, und die Zukunft, um mit verzehrender Angſt der Bewegung des Fingers des Unbekannten zu folgen. ... Er fuhr fort, einen andern Buchſtaben zu zeichnen.. . aber von Zeit zu Zeit hielt er inne. Sein Kopf wankte bald von der Linken zur Rechten, bald neigte er ſich vorwaͤrts, waͤh⸗ rend ſeine geſchwollnen Augenlider ſich halb ſchloſſen. . Endlich war der Buchſtabe vollendet. . . es war ein I.... Und nicht lange, ſo folgte dieſem ein N und A, und ich
konnte auf dem Tiſche mit großen Buchſtaben den Namen Regina leſen.
Unmoͤglich waͤre es, zu ſagen, was ich dabei empfand. Es kam mir nicht einen Augenblick in den Sinn, daß die⸗ ſer Name Regina auch andern Perſonen angehören könnte, und ich ſagte zu mir ſeibſt: Regina iſt in Paris, dieſer junge und ſchoͤne, ohnſtreitig auch vornehme und reiche Mann liebt dieſes Maͤdchen... denn der Gedanke an ſie iſt ihm ſo gegenwärtig, daß es ihm ſelbſt in der Ver⸗ dumpfung der Trunkenheit Vergnuͤgen macht, den ihm ſo
theuern Namen niederzuſchreiben. Rartin. W. 21


