Teil eines Werkes 
5. Band (1847)
Entstehung
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Umſchweife zu hoͤren. Ja, Du biſt ſtark genug, daß ich Dir gewiſſe unvermeidliche Entmuthigungen vertrauen kann, die Dich ſchmerzen, aber wenigſtens nun nicht uͤber⸗ raſchen werden. . .. Noch ein Wort, Martin, verſprich mir Deine Zweifel, Deine Leiden, Deine böſen Gedanken .. wenn Du deren haben ſollteſt, mir anzuvertrauen. Ver⸗ ſprich mir vor Allem, wenn die Lage, die ich Dir an⸗ biete, Dir zu traurig, zu elend erſcheinen ſollte, es mir offenherzig zu ſagen, ſtatt heimlich von hier fortzulaufen..⸗ neil ich außerdem ſuchen werde, Dich auf eine Art unter⸗ zübringen, die Deinem Geſchmacke, Deinen Neigungen, die ich erſt ſtudiren will, angemeſſener waͤre. . .. Nun jetzt genug, mein Kind! Der Tag wird bald anbrechen. . Suche ein wenig zu ruhen; ich ſelbſt bedarf des Schlafs. Gute Nacht, Martin.“

Und damit blies Claude Gerard, nachdem er mich auf ſein Bett legen laſſen, das Licht aus. Nicht lange, ſo hoͤrte ich ihn im Stalle auf der Streu ſich ausſtrecken.

Vergebens ſuchte ich den Schlaf, deſſen Beduͤrfniß ich fuͤhlte. Ich war zu aufgeregt. So dachte ich denn uͤber Clande Gerards Worte nach.

Sonderbar genug! eben dadurch vielleicht, daß er mir die Zukunft mit düſtern Farben malte, hatte er ſich nicht geſchert, ſich an meinen Muth, an meinen guten Willen, an meine Einſicht zu wenden, ich fuͤhlte mich alſo ermu⸗ thigt, in meinen eignen Augen gehoben, und geneigt, die⸗ ſer Zukunft, deren Schwere er mir nicht verbarg, tapfer

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