Teil eines Werkes 
5. Band (1847)
Entstehung
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Und ich erzahlte ihm Alles, faſt Alles. Nur meine Liebe zu Reginen verſchwieg ich ihm.

Meine naive, aufrichtige Erzählung ruͤhrte und erregte abwechſelnd meinen neuen Herrn. Er bezeugte mir den Abſcheu, den la Levraſſe, Mutter Major u. ſ. w. ihm ein⸗ flößten, und Basquinens Schickſal ergriff ihn. Wenn er auch Bamboche beſchuldigte, ſo beklagte er ihn auch. Waͤh⸗ rend meiner Mittheilungen ſagte er mir mehre Male, wie ſehr er das Verſchwinden meiner Gefaͤhrten bedaure, denn nach dem, was er von ihnen hoöͤre, zweifle er an ihrer Ruͤck⸗ kehr zu beſſern Geſinnungen nicht.

Als ich zur Erzaͤhlung unſers letzten Verſuchs kam, um die Unterſtuͤtzung der kleinen Reichen zu erlangen, denen wir im Walde von Chantilly begegnet, nannte ich den Vicomte Scipio Duriveau, Namen und Titel, welche ich und meine Gefaͤhrten uns oft zuruͤckgerufen hatten, ent⸗ weder um uns uͤber dieſen einem Kinde beigelegten Titel luſtig zu machen, oder uns an die vorzeitige Inſolenz und Bosheit dieſes kleinen Reichen zu erinnern.

Kaum hatte ich den Namen Duriveau ausgeſprochen, als Claude Gerard von ſeinem Stuhle aufſprang. Seine Zuͤge gaben einen ſo ſchneidenden, ſo ploͤtzlichen Schmerz kund, als ob er ins Herz getroffen worden waͤre.

Nach langer und ſchweigſamer Niedergeſchlagenheit ſagte er mit bitterem Tone zu mir:

Du auch .. auch Du ſprichſt mit Schmerz und Widerwillen den Namen Duriveau aus!.. . nicht wahr?