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So nahm ich denn Basquinens blutigen Shawl und die drei Silberſtuͤcke an mich, und kehrte ins Dorf zuruck.
Als ich auf der kleinen Höhe anlangte, von wo aus man das Haus des Schulmeiſters ſah, ... bemerkte ich, daß das Fenſter immer noch erleuchtet war.
„Er wartet auf mich!“ ſagte ich.
und ich weiß nicht weßhalb, aber ich empfand dabei eine Art feindlichen Gefuhls gegen ihn. Die Sicherheit des Vorausſehens, die ich an ihm vorausſetzte, demuͤthigte mich tief. Trotz meiner letzten guten Entſchluͤſſe, hatte ich ſogar Luſt, wieder umzukehren. Ich beſaß 15 Francs, die Ueberreſte des Diebſtahls davon ließ ſich mehre Tage leben. wenn ich aber bedachte, daß dieſe Geldſtuͤcke mit Basquinens und Bamboche's Blut benetzt ſeien, fuhlte ich Schauder vor dieſem Hilfsmittel. Sonderbares Bedenken, das ich bei dem Gedanken, mir meinen Theil von dem dem Schulmeiſter geraubten Gelde anzueignen, nicht gehabt hatte.. .. Ich ging alſo weiter.
Als ich ohnweit des Hauſes von Claude Gerard ange⸗ langt war, blieb ich in einiger Entferung im Dunkeln ſtehen, und beobachtete dann durch das offen gebliebene Fen⸗ ſter dieſen ſehr aufmerkſam.
Von dieſem Studio, daß ich an mir ſelbſt, Aug' in Auge mit meinem Gewiſſen vollzog, will ich nichts vergeſ⸗ ſen, beſonders wenn es ſich um ſchlechte Gefuͤhle handelt, die ich ſeitdem, wenn auch nicht beſiegt, doch wenigſtens kraͤftig bekaͤmpft habe.
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