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liebkoſen. und ſonderbar genug, ohne daß ich davon je ein Wörtchen mit meinen Freunden ſprach, fuhlte ich oft, wenn ich an Regine dachte, eine Art von Reue uͤber das gottloſe Leben, das wir fuhrten, und trotz Bamboche's Bei⸗ ſpiel ſagte mir ein unerklaͤrlicher Inſtinkt, daß etwas Red⸗ liches, Reines und Erhabenes in der Liebe liege.
Mitten in der Unruhe und dem Schmerze, worein mich die Beſorgniſſe verſenkt, welche mir das Schickſal mei⸗ ner verſchwundenen Freunde einflößte, war mir die Erin⸗ nerung an Reginen nicht ſogleich in den Sinn gekommen, aber mitten in meiner Unentſchloſſenheit hinſichtlich des Anerbietens von Claude Gerard dachte ich an ſie und ſagte zu mir ſelbſt:
„Um nichts in der Welt wuͤrde ich mich von meinen Freunden getrennt haben, aber da das Ungluͤck nun einmal geſchehen, ſo kommt es mir vor, als nähere ich mich Reginen, wenn ich Claude Gerard's Rath befolge, und als werde mir dieſer Gedanke die Lage die mich erwartet minder hart und peinlich machen.
Jetzt, wo ich, ach! aus ſo vielen Gruͤnden nach den kleinſten Ruͤckerinnerungen in Bezug auf Reginen ſorgſam forſche, erinnere ich mich deutlich, daß, ſo ſonderbar es mir auch jetzt vorkommen möge, doch der entſcheidende Grund war, der mich in das Haus des Schulmeiſters zuruͤckfuͤhrte, der Gedanke war, mich Reginen wieder zu naͤhern, indem ich beſſer wurde.
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