Teil eines Werkes 
5. Band (1847)
Entstehung
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Mitleids und der Theilnahme, welche Claude Gerard mir gab, durchdrungen, doch nur an die Hoffnung dachte, Bas⸗ quine und Bamboche wiederzufinden, und mit ihnen unſer Vagabundenleben fortzuſetzen, wenn ſie das Anerbieten aus⸗ ſchlugen, das ich ihnen mitbrachte.

Ich eilte zum Fenſter.

Im Augenblicke, wo ich hinausſtieg, hielt mich Claude Gerard zuruͤck und ſagte mit geruͤhrter Stimme und die Arme zu mir ausſtreckend:

Umarme mich, mein armes Kind. ... Moͤge Gott Dich berathen und zuruͤckfuͤhren . . ob allein, ob mit Deinen Grefaͤhrten.

Ich warf mich Claude Gerard in die Arme, ohne meine Thränen zuruͤckhalten zu koͤnnen, denn ſchon mehre Male waͤhrend dieſer Unterredung hatte ich gefuͤhlt, wie meine Augen vor Ruͤhrung feucht wurden. Mußte ich denn auch nicht durch die unausſprechliche Milde, die vaͤterliche Guͤte, mit der dieſer Mann mich behandelte, geruͤhrt werden; mich, den Mitgenoſſen einer boͤſen That, die fuͤr ihn ſo un⸗ gluͤckliche Folgen haben konnte? Auch waren bei ſeiner Stimme die heilſamen Regungen der Reue wieder erwacht, deren Einfluͤſſe meine Gefährten und ich ſchon mehre Male empfunden. Und ſo wuͤrde ich denn vielleicht, ohne meine blinde Zuneigung zu Basquine und Bamboche, den groß⸗ muͤthigen Antrag von Claude Gerard angenommen haben, aber dennoch riß ich mich jetzt aus ſeinen Armen und ſchwang mich auf's Fenſter.