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Gerard ſtarr gerichtet, zwiſchen Ruͤhrung durch ſeine Worte und die Furcht, in einen Fallſtrick zu gerathen, getheilt.
Ueber meine Beſturzung erſtaunend, begann Claude Gerard wieder:
„Nun, ſo geh doch! was warteſt Du noch?“
„Ich wage es nicht ... Sie wollen mich vielleicht hin⸗ tergehen.“
Claude Gerard zuckte die Achſeln und ſagte wit engel⸗ gleicher Langmuth zu mir:
„Dich hintergelen? ... Wie könnte ich das? ... Sieh, ich halte Dich fur entſch'oſſen genug, meinen Drolungen zu widerſtehen, wenn ich Dich zwingen wollte, mir das Stell⸗ dichein zu verrathen, wo Deine Gefährt n auf Dich warten.“
„Oh, was das betrifft, ja, da könnten Sie mich eher umbringen.“
„Nun denn! . ich laſſe Dich allein gehen.“
„Und wenn Sie mir nun von Weitem folgen?“
„Es iſt Mondenſchein, die Gegend iſt offen, .. wenn Du ſiehſt, daß ich Dir folge .. . ſo bleibſt Du ſte en.“
Da mein hartnäckiges Mißtrauen auf dieſe Einwuͤrfe nichts zu erwidern wußte, blieb ich ſtumm.
„Nun fort, ..“ ſagte Claude Gerard zu mir: „eile!. .. es ſind nun drei bis vier Stunden verfloſſen, ſeit der Dieb⸗ ſtahl vorfiel; ſchen Dich Deine Gefahrten nicht wiederkom⸗ men, ſo könnten ſie muͤde werden, auf Dich zu warten . alſo ſchnell . . . ſchnell!“
Ich geſtehe, daß ich, oboleich von den Beweiſen des


