Teil eines Werkes 
5. Band (1847)
Entstehung
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war es nicht meine Schuld, ſagte ich, von Claude Gerards Milde geruͤhrt.Wir haben zu zwei verſchiedenen Malen . wieder ehrlich werden wollen .. . man hat uns aber wie Hunde behandelt. . Nun denn! Deſto ſchlimmer . . dann bleiben wir wie wir ſind.

Alſo habt Ihr, Du und Deine Gefährten .. oft Ge⸗ wiſſensbiſſe .. . Reue uͤber das ſchlechte Leben gehabt, das Ihr fuͤhrtet?

O ja ... allerdings .. . mehr als ein Mal ... und wie eines Tages Bamboche mit Thraͤnen ſagte .. wir waren dennoch nicht böſe.

Dieſe letzten Worte machten Claude Gerard betroffen. Er ging einige Augenblicke ſchweigend in der Kammer auf und ab, und trat dann wieder zu mir:

Höre, ich halte Dich fur fähig, wieder zum Guten zu⸗ ruͤckzukehren . . . wenn ein redlicher Menſch ſich Deiner an⸗ nähme. Willſt Du ... ſo magſt Du hier bleiben . aber das ſage ich Dir im Voraus, daß Deine Lage hart und ſchwer ſein wird. Das ſchwarze Brot, das Du heut Abend gegeſ⸗ ſen haſt, iſt meine taͤgliche Nahrung. Gleich mir mußt Du in dieſem Stalle ſchlafen. Du mußt mit mir meine muͤh⸗ ſamen Arbeiten theilen .. . aber ich werde Dich einem Leben

entreißen, das Dich zum Verbrechen fuͤhrt. Ich werde das,

was Gutes in Dir iſt, entwickeln . . . Dich unterrichten ... Dich in den Stand ſetzen, einmal auf ehrliche Weiſe Dein Brot zu verdienen .. . und Dein ganzes Leben uͤber ein red⸗ licher Menſch zu bleiben. .. . Ich fuͤhle fuͤr Dich ein eigen⸗