Teil eines Werkes 
5. Band (1847)
Entstehung
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thumliches Intereſſe . .. und es wuͤrde mich wundern, mein armes Kind, wenn ich nicht an den Umſtand dächte, der es entſtehen ließ, denn jetzt iſt der entſcheidende Augenblick Dei⸗ nes Lebens. Jetzt mußt Du zwiſchen Gutem und Boͤſem waͤhlen.

Mein Herr ...

Hoͤre weiter .. Ich wuͤnſche Dich bei mir zu behal⸗ ten, aber zwingen kann ich Dich nicht dazu. Nimmſt Du es an, ſo muß es freiwillig .. ungezwungen geſchehen ... denn Du kannſt jeden Augenblick dieſes Haus wieder verlaſ⸗ ſen. Alſo uͤberlege und entſchließe Dich.

Dieſe traurige und arbeitsvolle Zukunft erſchreckte mich Ich antwortete nicht und fuͤhlte mich doch durch Claude Gerard's Guͤte tief geruͤhrt. Dieſer begann wieder:

Hoͤre auch was ich Dir fuͤr Deinen Kameraden und das arme Maͤdchen, das ihn begleitet, vorſchlage.

Mit Staunen ſah ich den Schulmeiſter an.

Es iſt noch ziemlich zeitig . die Nacht iſt hell. das Fenſter hier iſt niedrig .. weißt Du Deine Gefaͤhrten wiederzufinden, ſo geh und ſuche ſie auf.

Und damit oͤffnete Claude Gerard das Fenſter.

Der Mond ſchien glaͤnzend, ich erblickte von Weitem das Feld und am außerſten Horizonte die ziemlich hohen Hu⸗ gel, welche die Heerſtraße durchſchnitten, und wo Basquine, Bamboche und ich uns ein Stelldichein bei einem ſteinernen Kreuze gegeben hatten.