Teil eines Werkes 
5. Band (1847)
Entstehung
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Nun, nun, ſei nur nicht boſe daruͤber, daß Du die Wahrheit geſagt haſt ... es wird vielleicht gut fuͤr Dich ſein . und fuͤr Deine Gefährten . ja auch fur Deine Gefährten.

Ich ſah den Schulmeiſter mit eben ſo viel Verwunde⸗ rung als Mißtrauen an. Er errieth mich, denn er fuhr mit freimuͤthigem und gut. vollem Tone fort:

Du trauſt mir nicht; ſeh' ich denn wie ein böſer Menſch aus? habe ich Dich denn in dem erſten Augenblicke, wo ich den Diebſtahl entdſckte, gemißhandelt? ſpreche ich denn hart mit Dir? zeige ich Dir denn nicht vielmehr Mit⸗ leid, als Zorn, trotz Deiner ſchlechten Handlung? Und weißt Du, weshalb das, mein armes Kind? Weiil ich glaube, es tiegt noch Gutes in Dir, weil ich ͤberzeugt kin, daß Du Dich nur verirrt haſt, ſowie vielleicht auch Deine Gefährten. Laß ſehen ... wie alt ſind ſie.

Basquine iſt zwei Jahre juͤnger als ich und Bam⸗ voche zwei Jahr aͤlter, antwortete ich, da ich dem durchdrin⸗ genden Einfluſſe Claude Gerards nicht widerſtehen konnte.

Ein kleines Mädchen .. von dieſem Alter .. und ſchon Diebsgenoſſin! . und dieſer Diebſtahl von einem an⸗ dern Kinde begangen!! Oh! dos iſt ſchrecklich! rief Claude Gerard.ungluͤckliche Geſchöpfe! Aber durch welche ſon⸗ derbare Umſtaͤnde habt Ihr Euch denn alle Drei ſo zuſammen

gefunden? Deine Gefährten haben alſo auch keine Eltern?

Nein, mein Herr ..

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