Teil eines Werkes 
5. Band (1847)
Entstehung
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wir nuͤchtern herumgelaufen. Ich war daher doppelt dank⸗ bar fur das gaſtfreundliche Anerbieten dieſes Mannes, der ſo ſchwer uͤber mich zu klagen hatte.

Während ich in ein Stuck ſchr harten Brotes biß, und mit Hilfe eines auf dem Tiſche liegenden Meſſers die Nuͤſſe öffnete, ſchien Claude, der auf ſeinem Bette ſaß, mich mit Aufmerkſamkeit zu betrachten. Nach einigen Augenblicken ſagte er mit leiſer Stimme, als ſpreche er mit ſich ſelbſt:

Es liegt doch in diſer Phyſiognomie Milde und Verſtand!

Jett öffnete ſich plötzlich die Stallthuͤr, die nur einge⸗ klinkt war, und eine derbe Stimme rief:

Hollah, he! Claude Gerard!

Was giebt's denn? fragte Claude.Immer herein!

Schönen Dank, ſagte Bijou;ich griff mich zwi⸗ ſchen den Kuͤhen hercin ... ich hatte Euch etwas zu ſagen .. bin preſſirt. 6

Nun denn, ſo ſprecht.

Der Herr Maire läßt Euch ſagen, Ihr ſollt morgen fruͤh mit Tagesanbruch mit Eurer Glocke kommen, um etwas auszuläuten, das er Euch ſagen wird .. damit das Geläute zu Ende iſt, ehe alle Welt auf's Feld geht ... verſteht Ihr?

Mein Junge, antworte nur dem Herrn Maire, daß mir das unmöglich ſein wird, da mir der Herr Pfarrer an⸗ befehlen laſſen, morgen mit Tagesanbruch ein Grab zur

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