Teil eines Werkes 
5. Band (1847)
Entstehung
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Beetdigung einer jungen Dame zu graben. Das kann

nicht aufgeſchoben werden.

Alle Wetter! .. ja ... das weiß ich nicht .. Der Hert Maire hat mir's geſagt, und ich ſage es Euch ... Ach ja, und dann ſind auch noch die Waſchweiber gekommen und haben ſich uͤber Euch beklagt, daß der Waſchtrog beſorgt werden muͤßte, denn die Waͤſche werde ganz ſchwarz darin und ſtinke, ſo viel Schlamm befinde ſich dort. Der Herr Maire hat auch geſagt, daß Ihr morgen nach dem Laͤuten den Waſchtrog beſorgen muͤßtet.

Mein Junge, erwiderte Claude Gerard mit vollkom⸗ mener Ruhe, durch welche jedoch eine kleine Ironie ſchim⸗ merte;ſage dem Herrn Maire, daß der Herr Pfarrer mir ſeinerſeits befohlen habe, ſeinen Taubenſchlag unverweilt zu reinigen, ich mich in großer Verlegenheit zwiſchen dem Waſchtroge und Taubenſchlage befände, doch aber, da der erſtere die Commun noch mehr intereſſire, mich mit dieſem

beſchaͤftigen wuͤrde, ſobald ich nur das Grab gegraben. Dann

werde ich läuten, wenn die Leute vom Felde wiederkommen.

Ich will's ihm ſagen, aber er wird wuͤthend werden gegen Euch, denn er iſt ein Teufelskerl .. . wie es ſeines Gleichen nicht mehr giebt.

Gute Nacht, mein Junge, ſagte der Lehrer, der ohn⸗ ſtreitig die Unterredung beenden wollte.

Gute Nacht, Claude Gerard, entgegnete der Schwei⸗ nehirt;ich werde es alſo dem Herrn Maire ſagen, daß Ihr morgen fruh nicht laͤuten wollt.