Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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— kommen. Mit welchem Rechte ſollte man nun von ihnen. andre Sitten fordern als von Thieren? Mit welchem Rechte die Bezäͤhmung ihrer gluͤhenden Triebe, die Achtung der Kindheit und die Wuͤrde ſeiner ſelbſt fordern?

Wie viele dieſer Ungluͤcklichen leben daher auch, ſich ſelbſt und den unſeligen Traditionen dieſer Exiſtenz von Elend und Verthierung uͤberlaſſen, enterbt von Allem was den Geiſt bildet, das Herz reinigt und die Seele erhebt, ſo hin wie ſie können, und ganz⸗ gezwungener Weiſe in dem Kothe, indem man ſie verfaulen laͤßt.

„Aber, werden die Optimiſten und Ueberſaͤttigten, die ſchlimmſte Sorte von Egoiſten ſagen, dieſe verthierte Race nimmt ihr elendes Loos hin, ohne ſich zu beklagen, oft wälzt ſie ſich ſogar im Kothe mit einer Freude, mit einer groben Sinnlichkeit. Man betrachte nur die Proletarier auf dem Lande; ſie begnuͤgen ſich mit einer ungeſunden und abſcheulichen Nahrung, waͤhrend ſie jeden Tag ohne allen Neid die Elemente der geſuͤndeſten und ausgeſuchteſten Nahrung ernten, aufziehn, duͤngen und vorbereiten. Wozu denn bei dieſen Ungluͤcklichen Beduͤrfniſſe und Geluͤſte er⸗ wecken, die ſie bis jetzt nicht haben? Beobachtet ſie nur: kaum geſättigt werfen ſich Männer, Frauen und Kinder auf dieſelbe Streu. Was verſchlagen denn die Thatſachen wilden Vermiſchtſeins, die ſich oft in dieſen Höhlen ereig⸗ nen! Die Nacht iſt gefallig, ihre Dunkel verbergen Alles was verborgen ſein ſoll. Dieſe Race iſt ſeit Jahrhunder⸗ ten ſo; ſie iſt geduldig, ſie iſt an Knechtſchaft gewoͤhnt, ſie