Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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ſchuͤz, wie ein Wolf gehetzt ward, ſie uͤber ihn wachte und ihn ſtets warnte.“

„Auch hat man ihn nun, da man ſah, daß man ihm nichts anhaben konnte, in Ruhe gelaſſen.“

„Bei alledem ein braver Menſch, der Bete⸗puante. Man ſagt, wenn er ein Wild ſtiehlt, ſo geſchieht es blos um ein Stuͤck guten Wildprets oder friſchen Fiſches einem armen kranken Teufel zu geben, den ein wenig gute Nah⸗ rung wieder auf die Beine bringen koͤnnte.“

„Das ſagt man, und es iſt leicht moͤglich. Die kleine Bruyere wuͤrde ihn auch nicht ſo lieb haben, wenn er nicht ein guter Menſch ware.“

„Seit einiger Zeit ſieht man ſie oft bei einander.“

„Sie wird gewiß auch den Wildſchuͤtz behext haben, die kleine Hexenmeiſterin.“

„Oh gewiß iſt ſie behext und behert wieder, denn man braucht ſie ja nur neben mir zu ſehen,“ ſagte die arme abſtoßende Robin ganz naiv, „mit ihren zarten Fuͤßchen, zar⸗ ten Beinen, zarten Haͤnden und zartem Wuchſe, ob ſie gleich ſchon 16 Jahr iſt; neben mir . . . und ſie ſieht nach gar nichts aus . ein Beweis daß ſie behert iſt.“

„Und wenn ſie es nicht waͤre, warum hat ſie denn, ſtatt mit uns unter einander im Stalle zu ſchlafen, ſelbſt wie ſie noch ganz klein war, fur ſich allein mit ihren Trut⸗ huͤhnern zuſammen niſten wollen?“

„Das iſt Dir gar nicht recht geweſen, mein Burſche; Du hätteſt auch mit ihr gern dumme Streiche machen wol⸗

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