Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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topferne Gefaͤße die wenige warme und ſchaͤumende Milch, die ſie den Eutern der Kuͤhe hatte entlocken können, um die Fertigung der Butter vorzubereiten, die man verkaufte, denn in der Pachtung verzehrte man nur den geronnenen Ueberreſt, der durch den Druck ſauer geworden.

Aber dieſe Leute, zufrieden mit der abſcheulichen Nah⸗ rung, die ihrer nach einem höchſt muͤhevollen Tage wartete, dieſe Leute, an das Elend gewöhnt und dadurch gebrochen, empfanden, wenn ſie ſo die warme, geſunde und nahrhafte MWilch zum Verkauf vorbehalten ſahen, kein Gefüͤhl von Neid. Nein, es war mit ihnen, wie mit jenen Lumpenbedeckten Handwerksleuten, die in der Tiefe ihres Dachſtuͤbchens unab⸗ laͤſſig uͤber ihren eiſernen Webſtuhl gebeugt, daran gewoͤhnt ſind, jene friſchen und glaͤnzenden Stoffe von Seide und Gold nicht zu beneiden, deren bluhende, heitere, feſtlich ſtrah⸗ lende Muſter ſie ohne Unterlaß weben.

Als der kleine Kuhhirt mit der Schuͤſſel, in welcher die gemeinſchaftliche Portion enthalten, am Stalle ankam, fand er dort ſeine Gefaͤhrten auf dem Duͤngerhaufen ohnweit der Thuͤr ſitzen, um den letzten Tagesſchimmer noch zu benutzen, der allein ihrem Mahle leuchten ſollte, da eine Laterne, au⸗ ßer der, welche in der Pachterwohnung brannte, nothwendig fur einen koſtſpieligen Ueberfluß wuͤrde gegolten haben.

In dieſem Augenblicke toͤnte ſchmerzliches Geſtöhn aus dem Hintergrunde des Stalles.

„Aha!“ ſagte einer der Knechte, „a fäͤngt Vater Jacques wieder ſeine Muſik an.“

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