Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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terwohnung zu. Nachdem er einige zerbrochne Stufen hinaufgeſtiegen, ſetzte er ſie auf eine Bank und ſagte mit einer Jammerſtimme:

„Das Vieh iſt eingetrieben; da iſt die Suppenſchuͤſ⸗ ſel.“ —

Und ſo wartete er denn, auf dem Steine ſitzend, von Ermuͤdung erſchoͤpft, vor Fieber und Froſt zaͤhneklappernd und den Kopf in beide Hände geſtuͤtz.

Nach einigen Augenblicken erſchien durch das röthliche Licht, das an der Thuͤr der elenden Huͤtte ſchwankte, ein fleiſchloſer Arm mit einem großen hölzernen Loͤffel, und nicht lange, ſo war die gewaltige Schuͤſſel faſt ganz mit einem Nahrungsgemiſche gefullt, das einer beſondern Erwaͤhnung verdient.

Der Grundſtoff dieſer Sache ohne Namen beſtand aus ſaurer Schlappermilch, mit Mehl von Buchweizen und we⸗ nigen Stuͤcken ſchwarzen, harten und klebrigen Roggenbrotes gemiſcht. Der etwas im Waſſer aufgelöſete Mörtel verur⸗ ſacht, wenn er in den Maurertrog faͤllt, keinen, ſo zu ſagen, ſtärkern und gröbern Laärmen, als dieſe, wohl verſtanden, kalt dargebotene ekelhafte Nahrung. Der Pachter und die Seinen hatten uͤbrigens auch keine geſundere und minder widerwärtige Nahrung.

Als die Schuſſel voll, hob der kleine Hirt ſie mit Muͤhe auf, ſetzt ſie ſich auf den Kopf und ging wieder in den Stall.

Als er dort ankam, goß die Pachterstochter in einige