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ten, um ſo zu der einzigen Stube zu gelangen, aus welcher die Wohnung beſtand.
Gegen Morgen des Pachthofs, der in einer ſo unge⸗ ſunden Tiefe lag, ſtreckte ſich eine unermeßliche Ebene torf⸗ haltigen Bodens hin, gegen Norden erhob ſich ein Gehoͤlz von hohen Eichen, waͤhrend gegen Abend nur ein ſchmaler Raſenweg dieſe Gebaͤude von einem großen Moraſte trennte, der im Herbſte und Winter ſtets mit einem dicken Nebel bedeckt war, und im Sommer, wenn ſein lehmiger Boden
von den Sonnenſtrahlen dampfte, die Luft mit peſtilenziali⸗
ſchen Duͤnſten erfuͤllte.
Die Nacht wollte eben einbrechen. Es war um die Stunde, wo das Vieh vom Felde wieder nach Hauſe kam.
Nicht lange, ſo kamen auch über die Pfuͤtze unſaubern Ge⸗ wäſſers, um in ihren Stall ſich zu verfuͤgen, einige hagere, knochige Kuͤhe, mit faſt ausgetrockneten Eutern, fahler, und hier und da mit einer dicken Kothkruſte uberzogener Haut. Die unzureichende Huthung auf den Haiden, Wieſen und Binſen, die faſt immer unter Waſſer ſtanden, verurſachte dieſen abgemagerten Zuſtand der Heerde. Sie wurde von einem Knaben gehuͤtet, der 15 Jahr alt war, den man aber kaum fuͤr zehnjährig wuͤrde angeſehen haben. Er hatte nackte, blaͤuliche, und durch das ſtete Wandern auf moraſti⸗ gem Boden, aufgeſprungene Fuͤße. Die einzige Kleidung des Knaben beſtand in einem zerlumpten Beinkleid und auf der Haut (denn bei dieſer enterbten Menſchenrace ſind Hem⸗ den unbekannt,) einen Kittel von grober grauer Leinwand,
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