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Der Pachthof Grand⸗Genevrier wurde wegen eines rieſigen, wenigſtens zweihundertjaͤhrigen Wachholderbaums (Genevrier) ſo genannt, der ohnweit der Wirthſchaftsge⸗ baͤude und der Wohnung des Pachters ſtand. Alles zuſam⸗ men bildete eine Art laͤnglichen Vierecks von verfallenem und zerkluͤftetem Gemäuer, in Piſe aufgefuͤhrt, einer Art Moörtel aus Erde und Sand, dem man, wenn er in fluſſi⸗ gem Zuſtande iſt, durch Zuthat von gehacktem Heu eine Art Halt giebt.
Die an vielen Stellen verfallene Dachung war hier mit zerbrochenen und durch Moos oder Alter verwitterten Ziegeln, dort mit durch Feuchtigkeit halbverfaultem Stroh, weiterhin gar mit Buͤſcheln trocknen Geniſtes auf zerfallenden Latten befeſtigt, bedeckt.
Dieſe, die Scheune, den Schaaf⸗, Pferde⸗ und Kuh⸗ Stall, ſo wie die Wohnung des Pachters bildenden Gebaͤude umgaben einen Hof, der zu drei Viertheilen mit einer
WMaſſe übelriechenden Duͤngers angefullt war und in einem
ziemlich tiefen Teiche von ſchwarzen, ſtinkenden, ſtehenden Feuchtigkeiten ſchwamm, der durch die Jauche und die Aus⸗ ſtrömungen des ſchlammigen Bodens unterhalten ward. Dieſe Maſſe ekelhafter Fluſſigkeit, die mit einem Ueberzuge blaͤulichen Klebſtoffes bedeckt war, nahm ſo ganz den Hof nach der Seite der Pachterwohnung zu ein, daß dieſer ſich genöthigt geſehen hatte, eine Art Damm von Steinwerk auf⸗ zufuͤhren und mit Buͤndeln von ſtachligen Binſen zu bedecken, zu welchen drei bis vier ungleiche, moosbewachſene Stufen führ⸗


