Achtes Kapitel.
Der Pachthof.
Die Sonne wollte ſoeben untergehen, als Beaucadet mit ſeinen Gensdarmen, nun feſt entſchloſſen, die Verhaf⸗ tung der Bruyere zu bewirken, nach dem Pachthofe Grand⸗ Genevrier ſich begab, der dem Grafen Duriveau und zu deſ⸗ ſen Landgute Tremblay gehoͤrte.
Es wuͤrde ſchwer ſein, denen, die die meiſten Pacht⸗ höfe dieſes Theils der Sologne nicht geſehen haben, auch nur die kleinſte Idee von dem empoͤrenden Anblicke dieſer ſchmutzigen, verfallenen und ſelbſt fuͤr das Vieh ungeſunden Hoͤhlen zu geben, wo dennoch die Paͤchter, ihr Geſinde und die Tageloͤhner wohnen, freilich immer mager und kraͤnklich, indem fortwaͤhrend ſchreckliche Fieber durch die ungeſunden Ausduͤnſtungen eines ſchlammigen, mit ſtehenden Lachen untermiſchten Bodens dieſe Bevolkerung, die ſchon durch ab⸗
ſcheuliche und unzureichende Nahrung geſchwächt, noch mehr
decimirten.


