Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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Der Blick, die Bewegung, die Stellung Scipio's zeigten eine ſo unglaubliche Unerſchrockenheit, daß zuerſt

einige Bauern unwillkurlich zuruͤcktraten, aber eine furcht⸗

bare Reaction folgte auf dieſen erſten Eindruck. Die Er⸗ bitterung erreichte ihren Gipfel. Einer der Bauern, der ſchon ſeinen Dreſchflegel geſchwungen hatte, griff mit kräf⸗ tiger Hand Scipio an den Schultern an, drehte ihn ſo gleichſam um, und zwang ihn, ſich nach der auf einem

Felſenblocke ſtehenden Wiege zuzuwenden, worauf er mit

drohender Stimme zu ihm ſagte:

„Elender Menſch! Und Sie haben noch den Muth, vor Ihrem todten Kinde Scherz zu treiben! .. . Sehen Sie es doch an wenn Sie es wagen.“

Scipio ſchauderte zum zweiten Male, nicht aus Furcht, aber aus innerer Erregung. Einen Augenblick lang hefte⸗ ten ſich ſeine Augen wider ſeinen Willen auf das bleiche Geſicht des Kindes.

„Ha, Schurke! Du wagſt es, Hand an meinen Sohn zu legen!“ rief ungeſtum der Graf und ergriff den Bauer, der Scipio zum Umdrehen gezwungen hatte, am Kragen.

„Ja, an ihn, wie an Sie, weil Sie die an

mich legen.“

„Der Vater iſt nicht nht werth als der Sr rie⸗

fen mehre Stimmen.

Schon ſahen ſich trotz Beaucadets, d Gensdarmen

und der Leute des Grafen Anſtrengungen Scipio und ſein

Vater gefaͤhrlich umringt, als plötzlich ein immer lautres