Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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ich wuͤnſchte, daß Du auch nicht einmal einen Vorwand gegeben, ſie an Dich zu richten.“ Bei den erſten Worten des Grafen war auf den Tu⸗ mult ein tiefes Schweigen gefolgt. Jeder wartete auf Scipio's Antwort, welche die allgemeine Aufregung be⸗ ſchwichtigen oder vermehren ſollte. Der ſchmerzlich flehende Blick Raphaelens ſchien den Vicomte zu beſchwören, dieſer peinlichen Scene ein Ende zu machen. „Antworte, Scipio . antworte!“ rief der Graf. „Ich erklaͤre,“ ſagte der Vicomte mit einer eben ſo ruhigen als ſpottenden Stimme, indem er ſeine Lorgnette auf der drohenden Menge herumſpazieren ließ; „ich erklaͤre, daß ich's anfangs drollig gefunden hatte, daß ein Huͤhner⸗ maͤdchen ſich den Spaß gemacht, meinen Namen mit der Frucht ihrer ländlichen, etwas freien Muße zu zieren nun aber in Gegenwart der unfreien Drohungen dieſer nicht eben ſehr achtbaren Ritter des Huͤhnermädchens, die mir ſo ſchmutzig wie die Krammetsvoͤgel vorkommen, finde ich es nun ſpaßhaft zu erklaͤren — daß das Kind von mir iſt.“ Und da ein Ausbruch wuͤthenden Geſchreis dieſer Er⸗ klärung Scipio's folgte, ſo trät der Juͤngling mit funkeln⸗ dem Auge, zuckender Lippe und unbeugſamer Stirn zwei Schritte vor, kreuzte die Arme über der Bruſt, und wieder⸗ holte, indem er ſich dem von Allen am Weiteſten vorgetre⸗ tenen Bauer faſt ſo weit naͤherte, um ihn zu beruͤhren, mit kurzer, feſter Stimme: „Ja, das Kind iſt von mir. „ Und nun? .