Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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„Das iſt ein haͤßliches Vogelgekreiſch,“ ſagte Beau⸗ cadet.

„Erkennt Ihr denn nicht das Geſchrei des ſologneſi⸗ ſchen Adlers?“ ſagte Latrace ruhig. „Seht, da unten fliegt er ſeinem Neſte zu, uͤber das Eichengehau hinweg. Was fuͤr ein Fluͤgelſchlag!“

„Wo denn, Vater Latrace? Wo denn?“

„Da unten, ſeht Ihr ihn denn nicht, links, bei dem krummen Tannenbaume? Da ſteigt er noch einmal auf. Seht. Seht.

„Mir iſt nur Feuer vor den Augen, ich habe nicht Jaͤgeraugen wie Ihr. . .. Wenn es mein Raͤuber oder der Schuft von Beéte⸗puante waͤre, ſo wuͤrde ich ihn gewiß auf hundert Schritt Entfernung erkennen. Aber da iſt Rama⸗ geau, nun werden wir Nachricht uͤber das Treiben be⸗ kommen.“

In der That erreichte ſo eben der Gensdarm, den man ſeit einigen Minuten auf der Ebene bemerkt hatte, die Gruppe, und hielt an. Sein Pferd dampfte und war ganz mit Schaum bedeckt.

„Nun, was giebts, Ramageau?“ fragte der Unter⸗ offizier.

„Herr Beaucadet, das Treiben beginnt. Die Bauern, die man angeworben hatte um des Raͤubers habhaft zu wer⸗ den, haben den Wald von Aubeſpine von allen Seiten um⸗ zingelt, und ruͤcken nach dieſem Waldrande vor.“

„Gensdarmen!“ rief Herr Beaucadet mit dem Tone

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