Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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hat.. wie wir gemeinen Leute ſagen. Heute begnuͤgt Euch den Wolf zu jagen, morgen könnt Ihr die wilde Katze auf's Korn nehmen.“

„Warum nicht gar! Vater Latrace; Ihr alter Prak⸗ tikus werdet doch wiſſen, daß man auf Alles, was Einem auf der Jagd zur Schußweite kommt, ſchießt, ſei es nun ein Kaninchen oder ein Hirſch. Läuft Béte⸗puante mir nur in den Weg, ſo ſoll er gewiß meine Kugeln koſten. Ich weiß wohl, daß man dem Schuft hier im Lande Vor⸗ ſchub leiſtet, und daß dieſe Holzdiebe von Sologneſen ihn immer ſich verſtecken helfen und nie angeben, weil er ge⸗ heime Mittel beſitzen ſoll, um ihnen das Fieber zu vertrei⸗ ben, dieſen Hungerleidern! Aber dieſer ſaubere Vogel hat lange genug herumgeflattert, es iſt Zeit, daß er in den Faͤfig kommt.“

In dieſem Augenblicke entſtieg dem Dickicht, das ſich längs des Waldrandes hinzog, das ſcharfe, lange, durchdrin⸗ gende Gekreiſch eines Vogels.

Der alte Jäger ward purpurroth und zitterte.

Erſchreckt von dem ploͤtzlichen Larm ſprang der Unter⸗ offizier hoch im Sattel in die Höh, und richtete ſeine Augen neugierig auf die dichten grünen Kronen der Fichten.

Dieſe heftige Bewegung verhinderte ihn die Unruhe des Jägers, und eine leichte Bewegung des Laubwerks nahe

am Kreuzwege, zu bemerken, obgleich auch nicht der mindeſte Wind zu ſpuͤren war.