„Das Treiben hat angefangen,“ rief Herr venne den Jaͤger unterbrechend, „da iſt Ramageau!“
„Ein Leithund?“ ſagte Latrace.
„Ja, ein Leithund mit großen Stiefeln und zu Pferde, . erwiderte Beaucadet, in die Ferne auf einen Gensdarm zeigend, der ſo ſchnell daher kam, als ſein Pferd laufen konnte.
„Gluͤckliche Jagl Herr Beaucadet,“ ſagte der Jaͤger.
„Hoͤrt, ich rechne auf Euch; unter Jaͤgern muß man ſich einander helfen. Greift zu, wenn Ihr meinem Raͤu⸗ ber begegnet.“
„Das verſteht ſich, Herr Beaucadet, und wenn mein Fuchs ſich nach Euch wendet, da Ihr doch am Saume des Waldes bleibt, ſo ſchreit nur ſo viel Ihr koͤnnt, damit er in die Ebene laͤuft .. .“
„Seid unbeſorgt, ich hoffe eine gute Jagd zu machen, ja vielleicht einen doppelten Schlag, indem ich zu gleicher Zeit den Schuft, den Wildſchuͤtz, den lumpigen Böéte⸗puante erwiſche, der mir bis jetzt entgangen iſt.“
Bei dieſer den Wildſchuͤtz betreffenden Drohung, konnte der Jäger abermals ſich einer kleinen Verlegenheit nicht et⸗ wehren; ſie entging jedoch dem Unteroffizier, der aufmerk⸗ ſam den heranſprengenden Gensdarmen betrachtete.
Nach einem Augenblicke des Stillſchweigens der Jäger wieder;“
„Seht/ Herr Beaucadet, bei der Jagd muß man nie ein anderes Thier jagen, als das, worauf man es


