„Alle Wetter.. weil der neue Kammerdiener, den der Herr Graf mit hergebracht hat, Martin heißt!“
„Teufel,“ ſagte Herr Beaucadet, und hob ſich in ſei⸗ nen Buͤgeln.
Nach einem Augenblicke des Erſtaunens und Schwei⸗ gens, frug der Gensdarm den Jäger:
„Alſo der neue Kammerdiener des Grafen heißt Martin?“
„Ja.“
„Seit wann ſteht er bei dem Herrn Se in Dienſten?“
„Erſt ſeit ſehr kurzer Zeit, wie ich glaube.“
„Haben Sie ihn geſehen?“
„Geſtern Abend, er gab meine Anweiſungen.“
„Wie ſieht er aus? Iſt er groß? klein? dick? mager?“
„Es iſt ein großer, ſchoͤner Burſche.“
„Sein Alter?“
„Er kann hoͤchſtens dreißig Jahr alt ſein.“
„Seine Augen? ſeine Stirn? ſein Mund? ſein Kinn?“ frug haſtig der Unteroffizier.
„Meiner Treu, Herr Beaucadet, das weiß ich nicht; ich habe ihn nicht genug betrachtet, um Euch ſein genaues Signalement geben zu können. Es war geſtern ſchon Nacht, als er in den Hof des Hundeſtalls kam, und ich habe ihn nur beim Lichte meiner Laterne geſehn.“
„Und Ihr ſagt, er ſei erſt kurze Zeit im Dienſte Eures Herrn?“


