Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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des Schnoͤrkels einnehmen. Ein wenig unter dem fuͤnften Querſtrich, rechts auf der Bruſt, bemerkt man beim Fluͤcht⸗ ling eine Narbe, die von einer Feuerwaffe herruͤhrt, waͤh⸗ rend der rechte Arm zweimal mit zwei Narben gezeichnet iſt, die von ſchneidenden Inſtrumenten verurſacht wurden.

Das letzte Mal, als der Entflohene in dem Walde von Romorantin geſehen wurde, trug er eine blaue zerlumpte Jacke, alte rothe Beinkleider, aͤhnlich denen, welche die Infanterie⸗Soldaten tragen; einer ſeiner Fuͤße war nackend, indeß der andere mit Lappen umwickelt war; in der einen Hand trug er ein Packet in ein gewuͤrfeltes Tuch gewickelt, und mit der andern ſtuͤtzte er ſich auf einen ungeheuren Knotenſtock.

Nachdem er das Signalement geleſen hatte, ſteckte es Herr Beaucadet wieder in ſeine Piſtolenholfter, und ſagte zum Jäger, der ſeit einigen Minuten ſehr nachdenkend ge⸗ worden war:

„Ich hoffe, man kann meinen Raͤuber bequem erken⸗ nen; man wird ſchwerlich Euer Wild fuͤr das meine halten können, Vater Latrace; aber, zum Teufel, an was denkt Ihr denn?“

„Ich denke,“ ſagte langſam mit naivem Erſtaunen der alte Jäger, „daß es ein ſonderbarer Zufall iſt!“

„Welcher Zufall?“

„Daß Euer Spitzbube auf der Bruſt taͤtovirt hat: Bruͤderliche Liebe fuͤr Martin.“

„Was wundert Euch denn dabei, Vater Latrace?“ Wartin. I. 4